04.08.2005 Einweisungsfahrt Langeness (5.-7.08.05)
(Fragen & Antworten) (Ausbildung)
Erläuterungen:
FW =
Fahrwasser; WFW = Watt-FW; WH = Wattenhoch;
HW =
Hochwasserzeit; NW = Niedrigwasserzeit (nicht immer bekannt);
MHW =
Mittleres Hochwasser (bezogen auf Seekartennull/SKN-LAT);
SKN =
LAT: niedrigster astronomischer Wasserstand) (ab 2005 im Gezeitenkalender zu
finden!)
früher:
SKN = MSpNW (mittleres Springniedrigwasser (bis 6 Jahren noch auf dt. Seekarten
zu finden!)
MTH =
Mittlerer Tidenhub (nicht immer bekannt);
SA =
Sonnenaufgang; SU = Sonnenuntergang (jeweils bezogen auf Cuxhaven);
cm/s
= cm in Sekunde; kn = Knoten = 1 sm/h
Gezeiten-/Stromdaten: (s. Gezeitenkalender 2005; Stromatlas 2002)
Hoch-/Niedrigwasserzeiten
für Helgoland):
(Gezeitenkalender, S.11)
05.08.05:
HW = 1:04 + 13:16; NW = 07:38 + 20:07 Uhr (= Neumond = Beginn der Spring-Zeit)
06.08.05:
HW = 1:41 + 13:52; NW = 08.15 + 20.42 Uhr (= Spring-Zeit)
07.08.05:
HW = 2:13 + 14:25; NW = 08:48 + 21:14 Uhr (= Spring-Zeit)
Gezeitenunterschiede
zu Helgoland (Korrekturwerte): (Gezeitenkalender, S.15)
Schlüttsiel HW = 2:03; NW =
2:13 Std.
Gröde
(Anleger) HW = 1:49; NW = ?
Std.
Hooge
(Anleger) HW =
1:35; NW = 1:34 Std.
Langeness
(Hilligenley) HW = 1:33; NW =
1:34 Std.
Amrum
(Wittdün) HW = 1:31;
NW = 1:26 Std.
Südwesthörn HW = 2:31; NW = ?
Std.
Dagebüll HW = 2:21; NW
= 2:16 Std.
Föhr
(Ley Nord) HW =
2:31; NW = 2:40 Std.
Amrum (Odde) HW
=
Mittleres
Hochwasser (SKN-LAT/MSpNW) bzw. Tidenhub: (Gezeitenkalender, S.111)
Helgoland: 3,0/2,6 bzw. 2,4
m (1/12 = 0,2 m)
Amrum
(Odde) 2,7/2,2
bzw. 2,1 m (1/12 = 0,18 m)
Amrum
(Wittdün) 3,4/2,8
bzw. 2,7 m (1/12 = 0,22 m)
Südwesthörn 3,3/2,8 bzw. ? m
Dagebüll
3,7/3,1
bzw. 3,0 m (1/12 = 0,25 m)
Langeness
(Hilligenley) 3,4/2,9 bzw.
2,9 m
Hooge
(Anleger) 3,4/2,9
bzw. 2,9 m
Gröde
(Anleger) 3,8/3,4 bzw. ? m
Schlüttsiel 3,7/3,3 bzw. 3,2
m (1/12 = 0,28 m)
Sonnenaufgang/-untergang
(Cuxhaven):
(Gezeitenkalender, S.121)
5.-6.8.05:
SA = 5:46 – 5:49 Uhr; SU = 21:15 – 21.1 Uhr
Beginn
einlaufende bzw. auslaufender Strom: (Stromatlas, S.5/6 bzw. S.11/12)
Gatt
Amrum/Japsand (Norderaue) bzw. Sylt/Amrum (Hörnumtief):
Beginn
einlaufend = minus 4 Std. bzw. minus 3:30 Std. vor HW Helgoland
Beginn
auslaufend = plus 2:30 Std. nach HW Helgoland
Aufgabe 1: (Verfolgung des
Wetterberichts)
a) Vor der Tour
Aufgabe: Schneidet ab Montag, 1.08.05, bis Donnerstag,
4.08.05, die Wetterkarte aus der Tageszeitung heraus und klebt diese
Wetterkarten auf ein Blatt Papier (bitte mitbringen!) Macht euch Gedanken zur
Wetterentwicklung.
Surft Donnerstagabend,
4.08.05 im Internet und lasst euch die Wetterdaten ausdrucken:
www.seewetter.de (identisch mit: www.wetteronline.de/segel.html
)
>Aktuelle
Seewetterangaben-Online, und zwar bezogen auf die Nordfriesische Küste (hier:
>Nordsee >Deutsche Bucht >Nordfriesische Küste; Vorhersage und
abfragen, und zwar: >Wind (3-Tage-Vorhersage) sowie >Trend (weitere 3
Tage-Vorhersage).
b) Während der Tour
1. Frage: Welche Möglichkeiten gibt es, um unterwegs
den Seewetterbericht, die Windprognose bzw. die Wasserstandsvorhersage
abzurufen?
Antwort:
è Radio: NDR
Info = 972kHz + 702 kHz: 0.05+8.30+22.05 Uhr
DF/DR
= 1.269+177+6.005+6190 kHz: 1.05+6.40+11.05+22.05 Uhr
DW
= 6.075+9.545 kHz: 13.55 Uhr
è Telefon (Seewetterbericht): 0190/1169-22 Deutsche
Buch (Bandansage)
è Telefon (DWD-Wind- & Sturmwarnungsbericht):
040-6690-1209 (Bandansage)
è Telefon (BSH-Wasserstandsvorhersage): 040-31903190
(persönliche Auskunft)
Aufgabe 2: Starttag (5.08.05)
Schlüttsiel è Oland (Hafen) (oder: è Hilligenley)
Annahmen
für alle Tourenplanungsaufgaben:
a)
Wir paddeln möglichst bei Stauwasser bzw. mit dem Strom.
b)
Wenn wir gegen den Strom paddeln sollen, wird das ausdrücklich vermerkt.
c)
Für die Stauwasserphase setzen wir 0:30 Std. an. Während dieser Zeit strömt es
i.d.R. nur gering.
d)
I.d.R. kippt der Tidenstrom (Stromkipp = SK) bei Hochwasser (HW) bzw. Niedrigwasser
(NW). Bei Abweichung, die dem Stromatlas entnommen werden können, wird mit SK
statt mit HW bzw. NW gearbeitet.
d)
Wir paddeln möglichst – wegen der besseren Orientierung bzw. wegen des Stroms
immer entlang des Fahrwassers (FW) (Ausnahme: Seeseite der Inseln).
e)
Wir gehen von einem Wanderfahrertempo von 5 km/h (bzw. 3 kn) aus. Strömung bzw.
Gegen-/Rückenwind werden ignoriert, aber es wird nicht vergessen, dass wir in
der Realität manchmal schneller, manchmal aber auch langsamer sind. Außerdem sind
in den 5 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit kleinere „Trink“-Pausen mit
einberechnet.
f)
Wenn wir bei den Lösungen Zeit- und Höhenangaben machen, die bis auf die
Minuten bzw. den Zentimeter genau sind, dann geschieht dies deshalb, damit die
Berechnungen leichter nachvollzogen werden können. In Wirklichkeit kommt es
nicht so genau auf die Minute bzw. auf den Zentimeter an, da der Tiden- &
Wettereinfluss nicht so exakt vorhersagbar sind.
Benötigte
Unterlagen:
Gezeitenkalender 2005, Stromatlas 2002, z.B. Seekarte D 107
Hinweis: Wir tragen die in den Aufgaben 2 ff. zu ermittelnden
Daten in die am Schluss beigefügte Tourenplanungstabelle
ein. Wie wir das machen sollen, kann der Musterlösung entnommen werden.
Fragestellung: Können wir am Freitagnachmittag, 5.08.05, von Schlüttsiel
hinüber zur Hallig Oland paddeln und gegebenenfalls sogar weiter bis nach
Hilligenley/Langeness?
Variante (früh):
2.
Frage:
Wann können wir am 5.08. frühestens von Schlüttsiel nach Oland paddeln?
(Bestimme hierfür Hochwasserzeit (HW) Schlüttsiel!)
Antwort:
Frühstart Schlüttsiel = HW
Schlüttsiel = 15.19 Uhr
HW-Schlüttsiel
= 15.19 Uhr =
= 13.16 Uhr
(HW Helgoland) + 2.03 h Korrekturfaktor Schlüttsiel
è Start Schlüttsiel frühestens um 15.19 Uhr / Ankunft Oland =
16.19 Uhr
Ausnahme:
Wenn wir wollen, könnten
wir auch früher starten, und zwar:
entweder zu Beginn der
Stauwasserphase, d.h. 0:30 Std. früher = 14.49 Uhr;
oder max. 1 Std. vor HW,
wobei wir dann noch etwas Gegenstrom haben: 14:19 Uhr.
Empfehlung:
Wegen der etwas schwierigen
Ausstiegsmöglichkeit im Hafen von Oland bietet es sich an, schon
möglichst früh zu starten, um möglichst früh nach HW in Oland anzukommen.
3.
Frage: Wie
lang ist der kürzeste Weg von Schlüttsiel nach Oland? Welchen Kurs müssen wir
fahren?
Antwort:
Der kürzeste Weg beträgt ca. 5 km.
Zunächst fahren wir vom
Hafen aus zur Tonne Schl 20. Dann halten wir auf die
Buhnen/Lahnungen der Südost-Spitze von Oland zu (Kurs: 245°) (kann mit
Hilfe eines „Kartenwinkelmessers“ ermittelt werden). Anschließend geht
es im Abstand zu den Lahnungen immer an der Südseite von Oland entlang bis zur Hafeneinfahrt
von Oland. Zu Beginn des kleinen Hafens wird an den Steinpackungen auf der Westseite
ausgestiegen. Lediglich bei niedrigem Wasserstand wird an der Rampe am Ende des
Hafens auf der Ostseite angelandet.
Hinweis: Die Zelte sollten auf der Westseite des Hafens
aufgebaut werden. Ein Wasserhahn und die Mülltonne befinden sich auf der
Ostseite. Für die Übernachtung im Hafen ist Kurtaxe zu entrichten (zu bezahlen
beim ehemaligen Bürgermeister, der im 2. Haus rechts beim Deichaufgang wohnt).
4.
Frage:
Müssen wir nicht eigentlich immer entlang des Fahrwassers paddeln, um nach
Oland zu kommen?
Antwort:
Nein; denn es führt kein
Fahrwasser direkt zum Hafen von Oland.
Würden wir jedoch dem
vorgegebenen Fahrwasser folgen, müssten wir mit der Strömung entlang des Fahrwassers
Schlütt bis zur Tonne Schl 8 fahren, um dann anschließend gegen die
Strömung den Prickenweg hinauf
nach Oland zu paddeln.
Wie wir der Seekarte
entnehmen können, wäre das jedoch ein Umweg; denn wir müssten statt nur 5 km
insgesamt ca. 10 km paddeln.
5.
Frage:
Wann sind wir etwa da?
Antwort:
Nach ca. 1 Std., d.h. um
ca. 16.19 Uhr, sofern wir um
15.19 Uhr gestartet sind.
(Ausnahme: Gegenwind
erschwert bzw. Rückenwind erleichtert das Vorankommen)
Variante (spät):
6.
Frage:
Wann müssen wir am 5.08. spätestens in Schlüttsiel wegfahren, um noch
auf Hallig Oland anzukommen? (Denkt daran, dass das Watt irgendwann trocken
fällt!)
Anmerkung: Beachte bei der
Berechnung, dass lt. Gezeitenkalender das MHW von Schlüttsiel auf SKN-LAT
bezogen ist, während die Seekarte noch mit dem alten SKN-MSpNW arbeitet.
Vermindere daher die MHW-Angabe des Gezeitenkalenders um 0,4–0,5 m auf 3,3 m.
Antwort:
Die flachste Stelle vor
Oland beträgt 12 = 1,20 m Watthöhe (= Trockenfallende Höhe
über Seekartennull). Wenn wir davon ausgehen, dass wir noch mindestens 0,5
m Wasser unterm Kiel haben möchten, müssen wir spätestens bei einem Wasserstand
von 1,70 m in Oland (Hafen) einlaufen.
In Anbetracht dessen, dass
das „Mittlere Hochwasser“ (MHW-SKN) ca. 3,3 m beträgt (= MHW Schlüttsiel) und
der „Mittlere Tidenhub“ (MTH) 3,2 m, fällt das Wasser nach HW Schlüttsiel
≈ HW Oland nach der „Zwölfer-Regel“ in der:
1. Std. um
0,28 m (Wasserstand = 3,02 m),
2. Std. um
0,56 m (Wasserstand = 2,46 m)
3. Std. um
0,84 m (Wasserstand = 1,62 m).
D.h. nach ca. 2:45 Std.
nach HW Schlüttsiel (= 15.19 + 2:45 = 18.04 Uhr) müssten wir im Hafen von Oland sein.
Da Sonnenuntergang (SU)
erst um 21.15 Uhr ist, muss also nicht früher angelandet werden.
Wenn wir erst um 18.04 Uhr
in Oland anlanden möchten, können wir nicht den direkten Weg nach Oland
paddeln, sondern müssen dem flachen Watt, das höher als ca. 12
liegt, ausweichen. Die Fahrtstrecke beträgt dann ca. 8 km, wofür wir ca. 1:36
Std. benötigen. Das bedeutet, dass wir spätestens um 18.04 Uhr minus 1:36 Std.
= 16.28 Uhr von Schlüttsiel aus starten müssten.
Wenn wir später starten,
gibt es Probleme, und zwar nicht nur bei der Überfahrung des langsam trocken
fallenden Watts, sondern auch beim Ausstieg im verschlickten Hafen.
Übrigens, nur ein höherer
Wasserstand würde einem einen noch späteren Start ermöglichen. Der erhöhte
Wasserstand müsste aber auf starken westlichen Wind zurückzuführen sein und
nicht auf Springtide; denn wir befinden uns beim Anlanden in Oland in der 3. –
4. Std. also innerhalb einer Zeit während der es kaum Wasserstandsunterschiede
zwischen Spring- und Nipptide gibt.
Zur Info: Wir haben vom 5.-8.8.05 Springtide (mit Neumond am 5.8.05).
Variante (Fahrt direkt bis
nach Hilligenley/Langeness):
Fragestellung: Können wir stattdessen am 5.08. auch von Schlüttsiel aus
direkt nach Langeness (Hilligenley = Warft am Süd-West-Ende von Langeness)
paddeln?
7.
Frage:
Welches Fahrwasser sollten wir entlang paddeln, um nach Hilligenley zu kommen?
Antwort:
Zunächst fahren wir das
Fahrwasser Schlütt (Sch) entlang
bis zur Tonne Schl 8, dann wechseln wir hinüber zum Langeness-Fahrwasser
(L), und zwar zur Tonne L 32.
Ca. 500 m vor der Tonne L 18 wird dann auf den Anleger bzw. die
verschlickte Bucht vor Hilligenley zugehalten und ausgestiegen.
Hinweis: Die Gaststätte auf der Warft „Hilligenley“ ist DKV-Kanustation. Auf der südwestlich
davor gelegenen Wiese dürfen die Zelte aufgebaut werden. Anschließend
melden wir uns in der Gaststätte an und bezahlen unsere Übernachtungsgebühr.
Das WC der Gaststätte darf benutzt werden. Dort gibt es auch Trinkwasser. Auf
der Rixwarft nebenan können übrigens Fahrräder für eine Inselrundtour gemietet
werden!
8.
Frage: Wie
lang ist die Strecke bis nach Hilligenley, wenn wir immer dem Fahrwassser
entlang paddeln, und wie lange brauchen wir, um Hilligenley per Kajak zu
erreichen.
Antwort:
Der Strecke ist ca. 17
km lang. Wir benötigen dafür ca. 3:24 Std.
Bei entsprechendem
Rückenwind und wenn wir zur Zeit der stärksten Strömung paddeln, können wir es
natürlich auch – wenn wir uns anstrengen - in 1:30 Std. schaffen. Bei
Gegenwind dagegen dauert es wahrscheinlich je nach unserer Kondition etwas
länger.
9.
Frage:
Wann können wir frühestens in Schlüttsiel starten?
Antwort:
Bei HW Schlüttsiel sollte
gestartet werden = 15.19 Uhr. Dann
würden wir 3:24 Std. später um 18.43 Uhr
in Hilligenley anlanden können.
Anmerkung: Wir könnten natürlich auch früher starten, nämlich früh
morgens.
Unter Beachtung der
folgenden Daten:
NW
Hilligenley = 9.12 Uhr =
= 7.38 Uhr
(NW Helgoland) + 1:34 h Korrekturfaktor Hilligenley
mit SA = 5.46
Uhr
è Start Schlüttsiel frühestens um 5.48 Uhr / Ankunft
Hilligenley = 9.12 Uhr
wäre es möglich, auch kurz
nach Sonnenaufgang um 5.48
Uhr zu starten. 3:24 Std. später
würden wir dann in Hilligenley anlanden, d.h. um 9.12 Uhr.
10.
Frage: ...
und wann spätestens? (Bestimme hierfür, wann HW in Schlüttsiel und
Niedrigwasserzeit (NWZ) in Hilligenley ist!)
Antwort:
Unter Beachtung der
folgenden Daten:
HW
Schlüttsiel = 15.19 Uhr =
NW
Hilligenley 21.41 Uhr =
= 20.07 Uhr
(NW Helgoland) + 1:34 h Korrekturfaktor Hilligenley
mit SU =
21.15 Uhr
è Start Schlüttsiel spätestens um 17.51 Uhr / Ankunft
Hilligenley = SU = 21.15 Uhr
läge der späteste
Starttermin bei 17.51 Uhr (= 21.15 Uhr SU minus 3:24 Std. Fahrtzeit).
11.
Frage: Wenn
wir auf dem Fahrwasser Schlütt paddeln,
wie stark kann die Strömung maximal westlich von Gröde-Appelland sein?
(Stromatlas!)
Antwort:
Laut Stromatlas haben wir:
è den stärksten auslaufenden Strom 6 Std. vor HW
Helgoland (s. Stromatlas, S.3)
è und den stärksten einlaufenden Strom 1 Std. vor HW
Helgoland (s. Stromatlas, S.8).
Die Stromgeschwindigkeit
beträgt dann 90-110 cm/Sekunde (= 1,8-2,2 kn bzw. 3,3-4,1 km/h).
Übrigens, um leichter umrechnen zu können, sollten wir uns merken, dass 50 cm/s = 1kn
(= 1,852 km) entspricht.
Hinweis: Diese Werte stellen die Stromgeschwindigkeit bei mittleren
Tidenverhältnissen dar. Während der Springzeit kann sie um ca. 10% höher und
während der Nippzeit um ca. 10% niedriger liegen.
Weitere Info-Quelle über
Gezeit-Stromgeschwindigkeit in der Deutschen Bucht:
è www.bsh.de/aktdat/modell/stroemungen/kartedb.htm
Aufgabe 3: Zweiter Tag (6.08.05)
Oland è Langeness/Hilligenley
12.
Frage:
Wann ist am 6.08. Sonnenaufgang?
Antwort: SA = 5.48 Uhr
13.
Frage: Wie
lang ist die Strecke von Oland bis Langeness (Hilligenley) und wie lange
brauchen wir mit dem Kajak, um diese Strecke zu paddeln?
Antwort:
Die Strecke beträgt ca. 13
km. Dafür benötigen wir ca. 2:36 Std.
14.
Frage:
Wann können wir frühestens in Oland starten?
Antwort:
Wir sollten frühestens bei
HW Oland starten.
Da es Daten für HW Oland
nicht gibt, greifen wir auf die Daten des benachbarten Ortes Schlüttsiel
zurück:
HW Oland
≈ HW Schlüttsiel = 3.44 Uhr =
= 1.41 Uhr (HW
Helgoland) + 2:03 h Korrekturfaktor Schlüttsiel,
mit SA = 5.48
Uhr
è Start Oland: frühestens bei SA = 5.48 Uhr / Ankunft
Hilligenley = 8.24 Uhr
d.h. frühestens kann um 3.44
Uhr, wegen SA = 5.48 Uhr, jedoch
erst 5.48 Uhr gestartet werden. – Leider ist dann der Wasserstand
schon etwas niedrig,
15.
Frage:
..... und wann spätestens?
Antwort:
Wir sollten spätestens bei
NW Langeness/Hilligenley in Hilligenley anlanden:
NW
Hilligenley = 9.49 Uhr =
= 8.15 (NW
Helgoland) +1:34 h Korrekturfaktor Hilligenley
è Start Oland spätestens um 7.13 Uhr = 9.49 Uhr (NW
Hilligenley) minus 2:36 Std.
Da wir für die ca. 13 km
lange Strecke nach Hilligenley ca. 2:36 Std. benötigen, müssen wir in Oland
starten um: 7.13 Uhr = 9.49 Uhr NW Hilligenley minus 2:36 Std.
16.
Frage: Was
machen wir, wenn es morgens mit 6 Bft. bläst.
Antwort:
Die Weiterfahrt nach
Hilligenley steht in Frage. 6 Bft. Wind entsprechen einem Salzwasser-Schwierigkeitsgrad (SSG) von ca. IV
(„sehr schwierig“). Die meisten Kanuten können das nicht mehr auf dem Meer
abwettern.
Alternativen:
Entweder wir warten auf
Windrückgang bzw. wettern u.U. einen Tag auf Oland ab.
Wenn dann der Wind immer noch nicht nachgelassen hat, erkundigen wir uns auf der Hallig, ob zumindest die schwächeren Kanuten gegen Entgelt per Motorboot zurück nach Schlüttsiel gebracht werden könnten. Oder wir fragen nach, ob wir nicht gegen Entgelt per Gepäck-Lore über den Lorendamm zum Festland transportiert werden könnten.
Kommt der Wind aus
nördlicher Richtung, hätten wir jedoch eine Chance, sofern die Kanuten
„windtüchtig“ sind, ganz dicht entlang der ablandigen, da südlichen Halligkante
von Langeness im Wellen- und Windschutz hinüber bis nach Hilligenley zu
paddeln: Wir sollten dann 1 Std. vor HW Oland (= 14.55 Uhr =13.52 HW Helgoland + 2:03 Std. Korrekturfaktor
Schlüttsiel minus 1 Std.) starten; denn dann haben wir entlang der Halligkante
von Langeness noch genügend Wasser unterm Kiel. Übrigens, haben wir erst einmal
Langeness erreicht, gibt es immer wieder Ausstiegsmöglichkeiten, von denen wir
per Bootswagen über Land den Fährhafen nahe der Rixwarft (südwestl. von
Hilligenley) erreichen können.
Kommt der Wind aus
südlicher Richtung könnten wir mit den Bootswagen übersetzen auf die
Nordseite von Oland (Badestelle), um dann von dort aus während der
Hochwasserphase entlang der nördlichen Halligkante bis zum alten Hafen
(Vorsicht: Schlick!) nahe der Maienswarft zu paddeln. Spätestens dort
setzen wir dann aus und rollern hinüber zum Fährhafen.
Natürlich sind solche Fahrten
im ablandigen Bereich nicht ganz unkritisch. Wer nicht diszipliniert dicht
unter Land paddelt und stets darauf achtet, dass sein dem Wind zugewandtes
Paddelblatt (sog. „Luv-Blatt“) möglichst flach geführt wird, könnte u.U.
kentern und dann in die gröbere See draußen vor den Halligen getrieben werden.
Aufgabe 4: Zweiter Tag (6.08.05)
Oland è Gröde è Hooge è Japsand è Langeness
17.
Frage: Wie
lang ist die Strecke von Oland bis Gröde (Westhafen), von Gröde bis Hooge
(Segelhafen), von Hooge (Segelhafen) bis Japsand und vom Japsand bis Langeness
(Hilligenley)?
Antwort:
Folgenden Strecken sind zu
überwinden:
Oland è Gröde = ca. 4,5 km
Gröde è Hooge (Seglerhafen) = ca. 14 km
Hooge è Japsand (Nord) = ca. 5 km
Japsand è Rixwarft/Hilligenley = ca. 7 km.
è Gesamtstrecke Oland è Halligen & Sände è Hilligenley = 30,5 km
18.
Frage:
Wann sollten wir in Oland starten? (Bestimme hierzu HW Gröde und siehe zu, dass
bei möglichst wenig Strömung hinüber nach Gröde gepaddelt wird!)
Antwort:
HW Gröde =
3.30 Uhr =
= 1.41 Uhr
(HW Helgoland) + 1:49 h Korrekturfaktor Gröde
SA = 5.48 Uhr
Da die in Hilligenley
endende Tour mit 30,5 km recht lang ist und etwas Zeit vorhanden sein sollte,
um Gröde, Hooge und Japsand zu besichtigen, sollten wir möglichst früh starten.
Außerdem sollte so
gestartet werden, dass wir im Fahrwasser Schlütt möglichst wenig
Stromabdrift haben.
D.h. da wir für die ca. 4,5
km lange Strecke hinüber von Oland nach Gröde ca. knapp 1 Std. benötigt, sollte
wir schon 1 Std. vor HW Gröde starten, d.h. um 2.30 Uhr. Nach einer
halben Stunde erreichen wir dann das Fahrwasser Schlütt bei Stauwasser und können so ohne große Stromabdrift
Gröde ansteuern.
Hinweis: Leider ist eine solche Zeitplanung wegen des späten Sonnenaufgangs
(SA = 5.48 Uhr) nicht realisierbar. D.h. wir können unsere Tour erst um 5.48 Uhr von Oland aus starten und
müssen folglich bei der Querung des Schlütt-Fahrwasser mit Stromabdrift
rechnen. Gegebenenfalls müssen wir sogar Gröde links liegen lassen, d.h. an der
Hallig vorbei paddlen.
19.
Frage:
..... und wann müssen wir spätestens auf Japsand sein? (Bestimme hierzu
NW Japsand! Überprüfe dabei, ob diese identisch ist mit dem Strömungswechsel
Richtung Ost?)
Antwort:
Da es keine NW-Daten für Japsand
gibt, greifen wir auf NW Hooge zurück und ziehen davon ca. 5 Min. ab. Warum
gerade 5 Min.? Nun, wenn die Tide für die ca. 14 km lange Strecke von Hooge
nach Gröde ca. 14 Min. benötigt (vgl.
hierzu die Korrekturfaktoren), dann wird sie für die ca. 5 km lange Strecke ca.
1/3 der Zeit benötigen, also ca. 5 Min.!
NW Japsand = 9.44 Uhr =
= 8.15 Uhr (NW Helgoland) + 1:34 h
Korrekturfaktor Hooge minus 0:05 h
Stromkipp
(SK) = 3.30 h vor HW Helgoland = 10.22
Uhr =
= 13.52 Uhr
(HW Helgoland) minus 3:30 h
Übrigens, lt. Stromatlas
ist ca. 3:30 h vor HW Helgoland Stromkipp. Da HW Helgoland um 13.52 Uhr
ist, müsste ca. 3:30 Std. vorher an der Nordspitze von Japsand die Tide
kippen, da es dann langsam beginnt, wieder Richtung Ost zu strömen = 10.22
Uhr.
Liegt hier ein Widerspruch vor zu NW-Japsand = 9.44 Uhr? Nun, addieren wir noch 0:30 h Stauwasserzeit auf, müsste lt. Gezeitenkalender-Berechnung um 10.14 Uhr der Oststrom einsetzen. Die Differenz von 0:08 h ist jedoch zu vernachlässigen. Begründet werden kann diese Differenz damit, dass der Stromatlas nur im Stunden-Takt Stromdaten angibt und Werte, die dazwischen liegen, nur geschätzte Werte sind; denn 4 h vor HW Helgoland ist vor Japsand noch ein Weststrom zu beobachten, 1 Std. später, also 3 h vor HW strömt es jedoch schon wieder Richtung Ost. Also kann vermutete werden, dass so ungefähr 3:30 Std. vorher der Tidenkipp/Strömungswechsel stattfinden wird.
20.
Frage:
Ermittle die Fahrtzeit nach Gröde, Hooge und Japsand und berechne, wie viel
Zeit uns verbleibt, um etwas Pause auf Gröde, Hooge und Japsand machen zu
können?
Antwort:
Nach Gröde benötigen wird
ca. 1 Std. (= 4,5 km);
von Gröde nach Hooge 2:48
Std. (= 14 km)
und von Hooge zum Japsand 1
Std. (= 5 km).
Wenn wir davon ausgehen,
dass wir bei einem Start von Oland um 5.48 Uhr in Gröde um 6.48 Uhr anlanden
und um 9.44 Uhr in Japsand wieder startbereit sein möchten, stehen uns für die
ca. 19 km lange Tour von Gröde über
Hooge bis Japsand insgesamt 3 Std.
zur Verfügung. Für die Paddelei benötigen wir dafür ca. 3:48 Std. D.h. theoretisch haben wir keine Zeit, um auf Gröde,
Hooge und Japsand kurz herum laufen zu können. Theoretisch reicht sogar noch
nicht einmal die Zeit aus, um diese Strecke hin zum Japsand bis NW Japsand zu
schaffen. Aber das geht nur aus der theoretischen Zeitplanung hervor. Praktisch
haben wir jedoch die folgenden Möglichkeiten:
(a) Wir starten von
Oland aus nicht um 5.48 Uhr, sondern schon 0:30 Std. früher bei Beginn der
Morgendämmerung um 5:18 Uhr. Da wir bis zum Sonnenaufgang nicht im Fahrwasser
paddeln, dürfte ein solcher Frühstart bei guter Wetterlage vertretbar sein. Auf
diese Weise haben wir 0:30 Std. gewonnen und das Zeitdefizit liegt nicht mehr
bei 0:48 Std. sondern nur noch bei 0:18 Std.
(b) Wir paddeln ab Gröde
mit dem Tidenstrom, der lt. Stromatlas max. mit 3,3-4,1 km/h schnell
strömt. Sofern kein westlicher Wind mit 3 Bft. und mehr weht, hätten wir
durchaus eine Chance, die 19 km lange Strecke Gröde – Japsand nicht in 3:48
Std., sondern in 2 Std. zu paddeln, sodass wir durchaus noch Zeit für einen
Landgang auf Gröde und Hooge hätten (und zwar: je 0:45 Std.).
(c) Gegebenenfalls
lassen wir bei unserer Tour Gröde und Hooge „links liegen“, d.h. fahren von
Oland gleich hinaus zum 21 km entfernt liegenden Japsand (ca. 4:12 Std.
Paddelzeit). D.h. wir würden bei einem Start um 5:48 Uhr von Oland aus um ca.
10.00 Uhr in Japsand anlanden. Bei guter Wetterlage (kein Gegenwind) könnten
wir die Strecke mit ablaufendem Strom voraussichtlich sogar unter 3 Std.
zurücklegen, sodass sogar ein Landgang auf Hooge (am Eingang zum Seglerhafen)
möglich wäre.
21.
Frage:
Unterwegs nach Hooge treffen wir auf die Tonne SA 22. Was bedeutet die Kennung:
Fl(2)R.9s?
Antwort:
Fl(2)R.9s è Blitzfeuer (Flashing)
mit Gruppe von 2 Blitzen in Rot; Wiederkehr: alle 9 Sek.
Übrigens, ein Blitz (FL)
dauert ca. 1 Sek., ein Blink (LFl) ca. 2 Sek. und ein Funkel (Q) weniger als 1
Sek. wobei der nächste Funkel schon nach ca. 1 Sek. kommt; folgt der nächste
Funkel schon nach 0,5 Sek. handelt sich um ein Schnelles Funkelfeuer (VQ).
22.
Frage:
Wann sollten wir von Japsand aus frühestens hinüber nach Hilligenley paddeln
und wann spätestens?
Antwort:
Frühester Starttermin wäre bei NW Japsand = 9.44 Uhr, sondern zu Beginn des auflaufenden Wassers
(Stromkipp):
Start Japsand frühestens = SK Japsand = 10.22 Uhr =
= 3.30 h vor 13.52 Uhr (HW Helgoland)
Ankunft Hilligenley frühestens = 11.46 Uhr = 10.22 Uhr + 1.24 Std.
Der späteste
Starttermin orientiert sich am HW Hilligenley:
Start Japsand
spätestens = HW Hilligenley minus 1:24 Std. = 14.01 Uhr =
= 13.52 Uhr
(HW Helgoland) + 1:33 h Korrekturfaktor Hilligenley minus 1:24 Std.
Ankunft
Hilligenley spätestens = HW Hilligenley = 15.25 Uhr
23.
Frage: Bei
welcher Wetterlage ist solche eine Tour von Oland über Gröde, Hooge, Japsand
bis nach Hilligenley überhaupt empfehlenswert?
Antwort:
Ab 5 Bft. Wind liegt ein
Schwierigkeitsgrad von SSG=III (= „schwierig“) vor. Die meisten Kanuten werden
dann überfordert sein.
D.h. wir sollten diese
Strecke nur dann paddeln, wenn die Windprognose nicht mehr als 4 Bft. Wind
voraussagt (SSG=II).
Aber auch dann können schon
Kanuten Probleme bekommen; denn erstens kann ein SSG=II als „mäßig schwierig“
angesehen werden und zweitens können unterwegs Grundseen bzw.
Wind-gegen-Strom-Situationen schnell zu einer Erhöhung des Schwierigkeitsgrads
beitragen.
Außerdem müssen wir
berücksichtigen, dass wir bei der Tour wegen des späten Sonnenaufgangs und des
frühen Hochwassers auf Oland kaum Zeitreserven haben. D.h. bei einem 4er
Gegenwind werden weniger seegangserfahrene und weniger ausdauernde Kanuten
Probleme haben, genügend Tempo zu machen.
Aufgabe 5: Zweiter Tag (6.08.05)
Weiterfahrt: Japsand è Amrum/Kniepsand è Föhr (West)
Fragestellung: Ist es möglich, am 6.08. von Japsand gleich bis nach Amrum
(Kniepsand) und u.U. weiter bis nach Föhr (West) zu paddeln?
24.
Frage: Wie
lang ist die Strecke von Japsand bis zur Südostspitze des Kniepsand von Amrum?
Antwort:
Die Strecke beträgt ca. 7
km, wofür wir ca. 1:24 Std. Paddelzeit benötigen.
Das gilt jedoch nur dann, wenn keine Strömungsabdrift und kein Gegenwind einem am Fortkommen behindert.
25.
Frage:
Wann sollten wir hinüber zum Kniepsand paddeln?
Antwort:
Die Querung sollte bei Stauwasser
erfolgen.
„Stauwasser“ in der Norderaue
(das ist das Tief, welches zwischen Amrum und Japsand liegt) ist lt. Stromatlas
um ca. 4 h vor HW Helgoland. Da es aber dann schon wieder vor Japsand Richtung
Nord strömt, sollten wir 4:45 h vor HW Helgoland von Japsand aus starten. U.U.
haben wir dann noch eine Abdrift Richtung Süd-West, die aber nach dem Tidenkipp
durch eine Abdrift Richtung Nord-Ost kompensiert wird.
Da HW Helgoland = 13.52 Uhr
ist, sollte wir 4:45 Std. früher vom Japsand aus Richtung Kniepsand starten,
und zwar um 9.07 Uhr.
Das ist relativ früh und
wäre nur zu erreichen, wenn wir 5.48 Uhr in Oland starteten und ohne Landgang
die 21 km direkt nach Japsand paddelten, und zwar mit dem Strom und ohne
Gegenwind. Dann dürften wir nach knapp 3 Std. auf Japsand eintreffen und
könnten dann nach einer kleinen Pause weiter hinüber zum Kniepsand paddeln.
Wem das alles zu knapp ist,
der müsste z.B. etwas schneller paddeln: Die 21 km lange Strecke könnten wir
günstigenfalls (mit Strom aber kein Gegenwind) bei einer angenommen
Durchschnittsgeschwindigkeit von 9 km/h nach 2:20 Std. Paddelzeit, also um 8:18
erreichen, sodass wir noch genügend
Zeit haben (und zwar: 0:49 Std.), uns auf dem Japsand zu erholen.
26.
Frage:
Wann sollte wir nicht mehr hinüber nach Amrum paddeln? Ermittle hierzu die
maximale Strömungsgeschwindigkeit im Tief Norderaue (in Höhe Amrum/Japsand)?
Bis zu welcher Windstärke aus welcher Richtung können wir mit
"normalen" Küstenkanuwanderern hinüber paddeln (Schwierigkeitsgradabschätzung?
Wie sieht es bei Wind-gegenStrom-Bedingungen bzw. bei Rücken- bzw. Gegenwind
aus?
Antwort:
Lt. Stromatlas strömt es:
1 Std. vor NW
Japsand (= 5 h vor HW Helgoland) in der Norderaue nordwestlich vom Jap-sand
mit 90-110 cm/s (= 3,2-4,0 km/h) in Richtung SW
Bei NW
Japsand = 10-30 cm/s (=0,4-1,1 km/h) in Richtung N
1 Std. nach
NW Japsand = 110-130 cm/s (= 4,0-4,7 km/h) in Richtung NO
2 Std. nach
NW Japsand = 130-150 cm/s (= 4,5-5,4 km/h) in Richtung NO
3 Std. nach
NW Japsand = 150-170 cm/s (= 5,4-6,1 km/h) in Richtung NO
4. Std. nach
NW Japsand (= HW Helgoland) = 110-130 cm/s (= 4,0-4,7 km/h) in Richtung NO
5 Std. nach
NW Japsand = 70-90 cm/s = (= 2,5-3,2 km/h) in Richtung NO
HW Japsand
(1:30 h nach HW Helgoland)
6 Std. nach
NW Japsand = 10-30 cm/s = (= 0,4-1,1 km/h) in Richtung N
7 Std. nach
NW Japsand = 70-90 cm/s = (2,5-3,2 km/h) in Richtung SW
D.h. wir sollten wirklich
versuchen, in der Zeit zwischen 1 Std. vor und 1 Std. nach Tidenkipp die
Passage über die Norderaue hinter uns zu bringen.
Lediglich wenn wir
beabsichtigen, vom Japsand hinüber nach Wittdün (Amrum) zu kommen, können wir
von der Strömungsabdrift etwas profitieren, wenn da nicht der Strom der Süderaue
wäre, der mit 110-130 cm/s (= 4,1- 4,8 km/h) einem schon in der 1. Std. gegen
an strömt.
Wenn dann noch ein 4er Wind
aus westlicher Richtung bläst, werden wohl die meisten nicht mehr Richtung
Kniepsand voran kommen.
Und ein 4er Wind aus
nördlicher bis östlicher Richtung würde auf Grund der Wind-gegen-Strom-Situation
einen kräftigen Seegang entstehen lassen, der einen ebenfalls am Fortkommen
hindert.
Rückzug: Es bleibt einem dann nichts anders mehr übrig, als mit dem
auflaufendem Wasser zurück nach Hooge oder hinüber nach Hilligenley
(s. 22. Frage) zu paddeln. Setzt dann ein östlicher Wind mit 4 Bft. ein, werden
wir jedoch auch dort auf Grund der Wind-gegen-Strom-Situation einen kräftigen
Seegang erleben.
27.
Frage:
Könnten wir auch auf der Brandungsseite (Kniepsand) von Amrum weiterpaddeln? Schafft
wir es, bis zur Amrum-Odde zu
kommen: Bei welchem Wind? Wie viel km? Wie läuft der Strom? Wie viel Zeit? Wann
sollten wir spätestens dort oben sein?
Antwort:
Es ist durchaus möglich
entlang der Brandungsseite des Kniepsands weiter bis hoch zur Odde von Amrum zu
paddeln.
Jedoch sollte der Wind
nicht mit mehr als 3 Bft. aus West wehen; denn anderenfalls können wir Brandungsverhältnisse erleben, die
nur Kanuten mit entsprechenden Brandungserfahrungen überstehen.
Wagen wir die
Brandungsfahrt trotzdem, müssen wir notfalls die Tour abbrechen und am
Kniepsand auf Wetterbesserung warten. Übrigens eine Landpassage mit Bootswagen
ist wegen der großen Sandflächen, die vielfach aus lockerem Sand bestehen, u.U.
nur unter großem Kraftaufwand möglich. Empfehlenswerter wäre es jedoch, statt
bei starker Brandung den Kniepsand entlang zu paddeln, nach der Querung der
Norderaue Kurs auf den Hafen von Wittdün (mit Fährverbindung zum
Festland) zu nehmen und dann entweder den Seglerhafen von Amrum bzw. die
Weststrand von Föhr oder Wyk auf Föhr (mit Fährverbindung zum
Festland) anzulaufen.
Die Strecke von der Südwest-Spitze
Amrums bis hoch zur Amrum-Odde beträgt ca. 16 km. Da es auf
der ersten Hälfte leicht gegen an strömen wird
(Richtung SO), sollten wir – sofern die Brandung es erlaubt - möglichst
dicht entlang der Sandkante paddeln. Mit entsprechenden Pausen werden wir wohl
für diese Strecke ca. 4-5 Std. benötigen.
Spätestens bei HW Amrum
(Odde) = 15.02 Uhr =
= 13.52 Uhr HW Helgoland +
1:10 h Korrekturfaktor
sollten wird Amrum-Odde
erreicht haben. Ist das machbar?
Nun, wir wollten um 9.07
Uhr vom Japsand aus starten. Wir benötigen für die ca. 6,5 km lange
Passage über die Nordaue ca. 1:18 Std. (= 10.25 Uhr)
und brauchen für die Passage
entlang des Kniepsand ca. 4-5 Std. (= 14.25-15.25 Uhr).
D.h. inkl. der
Stauwasserphase müssten wir bei guter Wetterlage (d.h. kein Gegenwind, der mit
mehr als 3 Bft. bläst) die Passage bis Amrum-Odde schaffen.
Übrigens, lt. Stromatlas
strömt es bei Amrum-Odde ab 2:30 Std. nach HW Helgoland wieder hinaus,
d.h. ab 16.22 Uhr (= 13.52 Uhr HW
Helgoland + 2:30 h). D.h. auch aus dem Blickwinkel der Strömungsrichtung haben
wir genügend Zeitreserven, um bis Amrum-Odde zu kommen.
Aber was machen wir nun auf
Amrum-Odde. Es handelt sich um ein Naturschutzgebiet, das wir wohl zu
Fuß und per Kajak umrunden können und dürfen, an dessen Rand aber das Zelten absolut
verboten ist. Daher stellt sich die folgende Frage:
28.
Frage: Ist
es möglich, noch am selben Tag von Amrum-Odde bis hinüber zur Westseite von
Föhr zu paddeln (hier: ca. 500m nördlich des Kurhauses)? (Wie viel km? Wann
empfiehlt es sich, direttissima dort hinüber zu paddeln? Wie viel Stunden nach
HW Amrum-Odde sollte wir spätestens dort hinüber paddeln (hier: Bestimmung der
Watthöhe (= trockenfallende Höhe über SKN) und Anwendung der 12er-Regel, die ja
etwas darüber aussagt, wie viel Meter nach wie viel Std. das Wasser fällt!).
Antwort:
Natürlich können wir noch
hinüber paddeln. Der direkte Weg ist ca. 2,5 km lang. D.h. in ca. 0:30 Std.
sind wir drüben, sofern wir noch genügend Wasser unterm Kiel haben.
Wenn wir bei HW Amrum-Odde
=15.02 Uhr starten, gibt es keine großen Probleme. Die Strömung läuft
wohl noch schwach mit max. 30-50 m/s (= 1,1-1,9 km/h) Richtung Nord, aber das
stört bei der Querung hinüber nach Föhr nur anfänglich im Bereich des
Prickenweges und das auch nur dann, wenn wir zusätzlich noch mit einem
kräftigen Seitenwind aus südlicher Richtung zu kämpfen haben.
Die Watthöhe beläuft sich
jedoch auf max. 15 (= 1,5 m). Bei 2,2 m MHW (SKN) und 2,1 MTH
sollte wir jedoch bald nach HW queren; denn nach der „Zwölfer-Regel“ fällt das
Wasser in der:
d.h. wenn wir noch
mindestens 0,50 m Wasser unterm Kiel haben möchten, sollten wir spätestens 1 Std. nach HW Amrum-Odde = 16.02
Uhr am Weststrand von Föhr anlanden, d.h. spätestens um 15.02 Uhr Amrum-Odde
verlassen.
Wenn wir später starten,
ist es jedoch auch nicht kritisch. Wir paddeln dann halt Richtung Süd den
Prickenweg entlang – leider jedoch noch gegen den Tidenstrom - und queren etwas
später, wo das Watt nicht so hoch ist.
29.
Frage:
Nördlich von Japsand liegt die Leucht-Tonne SA 10 / Langeness 1.
Welche
Farbe hat sie und was bedeuten diese Farben?
Antwort:
RGR = Rot-Grün-Rot. Dies
bedeutet, dass das Hauptfahrwasser nach
Steuerbord abzweigt.
Was
bedeutet die Kennung: Fl(2+1)R.15s ?
Antwort:
Fl(2+1)R.15s è Flashing-Feuer mit Gruppen von 2+1 Blitzen (rot), Wiederkehr:
alle 15 Sek.
30.
Frage:
Abends sehen wir von Föhr aus im Süden von Sylt den Leuchtturm von Hörnum. Er
hat die folgende Kennung: Fl(2)9s 48m 20M. Was bedeutet das?
Antwort:
Fl(2)9s48m 20M è Flashing-Feuer mit
Gruppen von 2 Blitzen, die alle 9 Sek. wieder kommen. Die Höhe der Lichtquelle
beträgt 48 m und die Nenntragweite beträgt 20 Seemeilen (= 37 km).
Aufgabe 6: Letzter Tag (7.08.05)
Hillengley/Langeness è Schlüttsiel
31.
Frage:
Wann sollten wir am 07.08. frühestens in Hilligenley starten Richtung
Schlüttsiel?
Antwort:
Start
Hilligenley frühestens = NW Hilligenley
=10.22 Uhr =
= 8.48 Uhr
(NW Helgoland) + 1:34 h Korrekturfaktor Hilligenley
Ankunft
Schlüttsiel frühestens = 13.46 Uhr = 10.22 Uhr (NW Hilligenley) + 3:24 Std.
32.
Frage: Wie
lang ist die Strecke und wann sind wir etwa am Ziel?
Antwort:
Die Strecke ist ca. 17
km lang, wofür wir ca. 3:24 Std. benötigen.
D.h. sofern das Wetter
mitspielt, sind wir um 13:46 Uhr in
Schlüttsiel.
Hinweis: Letztlich hängt jedoch die Paddelzeit, dass soll hier nochmals
betont werden, immer auch von der
Leistungsfähigkeit der Gruppe ab. Bei einem 5er Rückenwind benötigte ich mal
für diese Strecke nur knapp 1:45 Std. und bei einem 6er Gegenwind benötigten
ein anderes Mal ein erfahrenes Pärchen in zwei Einer-Seekajaks 2:15 Std.!
33.
Frage:
Wann sollten wir spätestens in Hilligenley starten?
Antwort:
Wir sollten ca. 3:24 Std.
vor HW Schlüttsiel starten = 15.46 Uhr =
= 14.25 HW Helgoland + 2:03 h Korrekturfaktor Schlüttsiel minus 3:24 Std.
34.
Frage: Wie
sollten wir uns verhalten, wenn Wind mit 6 Bft. angesagt ist?
Antwort:
Bei 6 Bft. ist mit einem
IV-er Schwierigkeitsgrad (SSG) zu rechnen.
Bei nördlichem Wind
hätten wir noch eine Chance in der Landabdeckung von Langeness und Oland
zu paddeln (SSG = IV minus 1 = III), sofern die Kanuten seetüchtig sind.
Bei östlichem Wind
haben wir eine Wind-gegen-Strom-Situation, die den Seegang teilweise
unangenehm aufsteilen lässt (SSG = IV plus 1 = V). Bei dem Winddruck würden
weniger starke Kanuten schnell an ihre konditionellen Grenzen stoßen und u.U.
fast doppelt solange paddeln. D.h. statt die Strecke in 3:24 Std. zu paddeln,
benötigt wir u.U. 5-6 Std. bis Schlüttsiel.
Bei westlichem Wind
haben wir eine Wind-mit-Strom-Situation, der den Seegang etwas glätten
würde (SSG = IV minus 1 = III). Wer das Surfen beherrscht, dürfte dann weniger
Probleme haben.
Da neben Hilligenley der
Fährhafen liegt, bietet sich folglich an, dass zumindest die weniger erfahrenen
Kanuten per Fähre zurück nach Schlüttsiel fahren. Wir müssen jedoch damit
rechnen, dass bei einer größeren Anzahl von Kajaks das Fährpersonal sich
zunächst weigert, alle Kajaks mitzunehmen. Gegebenenfalls sollten wir darauf
bestehen, mit dem Kapitän der Fähre zu sprechen.
Aufgabe 7: Letzter Tag
(7.08.05)
Föhr (West) è Langeness è Schlüttsiel
oder: Föhr (West) è Dagebüll (Fährhafen)?
Fragestellung: Können wir an diesem Tag von Föhr (West) direkt nach
Hilligenley/Langeness paddeln?
35.
Frage:
Wann müssen wir spätestens früh morgens in Föhr (West) starten, um kurz nach Hochwasser
in Hilligenley/Langeness anlanden zu können
Antwort:
Zunächst einmal müssen wir
wissen, wie lang die Strecke ist, wobei davon ausgegangen wird, dass wir
versuchen, möglichst auf dem direkten Weg von Föhr (West) nach Hilligenley zu
kommen.
D.h. wir paddeln am Rand
des Prickenwegs (wegen des noch auflaufenden Tidenstroms) hinunter zur
Norderaue, steuern dann die Leucht-Tonne 23 an (bis dahin sind es ca. 9
km) und fahren über den Marschnack/Schweinsrücken (s.
Anmerkungen zur 38. Frage) zunächst Kurs 130° Richtung Leuchtturm
Nordmarsch (im Westen von Langeness) und dann weiter zum Anleger Rixwarft
nahe Hilligenley (ca. 7 km)
Die Strecke ist insgesamt
ca. 16 km lang. Wir benötigen dafür
ca. 3:12 Std.
Wir sollten bei Hochwasser
das Fahrwasser der Norderaue überquert, d.h. die Leucht-Tonne 23
erreicht haben.
Da wir davon ausgehen, dass
diese Zeit mit HW Amrum (Wittdün) übereinstimmt, sollten wir ca. 1:48 Std. vor
HW Amrum (Wittdün) starten.
HW Amrum
(Wittdün) = 3.44 Uhr =
= 2.13 Uhr
(HW Helgoland) + 1:31 h Korrekturfaktor Wittdün
SA = 5.49 Uhr
Theoretischer Start Föhr (West) = 1.56 Uhr = 3.44 Uhr (HW Wittdün) minus 1:48 h
Übrigens, lt. Stromatlas
läuft das Wasser dort in der Norderaue bis 2:30 Std. nach HW Helgoland
auf (= 4.43 Uhr), während HW dort so kurz nach 3.44 Uhr ist. Aber auf das
Stauwasser können wir nicht warten; denn dann hätten wir beim Maschnack/Schweinsrücken
nicht mehr genügend Wasser unterm Kiel!
In Hilligenley
würden wir dann 3:12 Std. später, d.h. um ca. 5.08 Uhr (mit HW Hilligenley = 3.46 Uhr) anlanden.
Das müsste reichen, um über
das Watt westlich von Langeness zu kommen. Voraussetzung dafür ist, dass der
Wasserstand nicht niedriger ausfällt und dass die Wattangaben der Seekarte in
diesem Bereich noch aktuell sind.
Verspäten wir uns jedoch
nur um 1 Std., weil wir etwa zu spät starten oder starker Gegenwind uns am
Fortkommen behindert, wird es Probleme geben; denn die max. Watthöhe
beträgt 23 , d.h.
2,30 m. Bei MHW (SKN) von 2,9 m und einem MTH von 2,8 m fällt gemäß
„Zwölfer-Regel“ in der
1. Std. nach
HW das Wasser um 1/12 = 0,23 m von 2,9 auf 2,67 m;
2. Std. nach
HW das Wasser um 2/12 = 0,46 von 2,67 auf 2,21 m.
D.h.
wenn wir erst am Ende der 1. Std. nach HW diesen Bereich des Watts queren,
haben wir kaum noch Wasser unter dem Kiel, nämlich: 0,37 m. Am Ende der 2. Std.
nach HW bleiben wir jedoch schon im Watt stecken.
36.
Frage:
Darf während der Dunkelheit, d.h. in der Zeit zwischen SU und SA zwischen Föhr
und Langeness gepaddelt werden?
Antwort:
Leider ist
diese Tour von Föhr (West) nach Hilligenley (Langeness) am 7.08.05 wegen SA =
5.49 Uhr nicht realisierbar. Die ganze Tour fände in der Dunkelheit statt, was
nicht zulässig ist, da i.d.R. wir Küstenkanauwanderer nicht über die gesetzlich
vorgeschriebene Beleuchtung verfügen!
Natürlich
könnten etwas „hartgesottene“ Seakayaker auf die Idee kommen, einfach bei
Dunkelheit zu paddeln. Über den Wattflächen südwestlich von Föhr bzw. westlich
von Langeness wäre das nicht weiter kritisch, aber es müsste das dazwischen
liegende, etwas stärker befahrene Fahrwasser der Norderaue gequert werden. Wer
dann nicht über die richtige Lichterführung verfügt, verstößt gegen § 10
SeeSchStrO.
Natürlich könnten wir statt
mit dem Nachthochwasser (= erstes HW) mit dem Mittaghochwasser (= 2. HW) direkt
Richtung Langenesse paddeln, aber wir kämen dann an diesem Tag nicht mehr mit
den Kajaks (sondern nur noch mit der Fähre) weiter bis nach Schlüttsiel, dem
Endpunkt unserer 3-tägigen Tour; denn das Wasser läuft bei Hilligenley von
15.58 bis 22.48 Uhr (= NW Hilligenley) ab. Sonnenuntergang ist jedoch schon um
21.11 Uhr.
37.
Frage:
Welche Anforderungen müsste ein Seekajak erfüllen, um mit ihm zwischen SU und
SA (d.h. bei Dunkelheit) entlang der Küste paddeln zu dürfen?
Antwort:
Ein "Fahrzeug unter Ruder" (z.B. Seekajak) muss mindestens
(a) ein "fest angebrachtes" "weißes Rundumlicht"
führen,
(b) das "über den ganzen Horizont sichtbar" ist
(c) und eine „Mindesttragweite von 2 sm" hat.
(siehe: SeeSchStrO § 10 (2), § 8 (1)+(2); KVR 21 (e))
Zu weiteren Infos hierüber siehe: è www.kanu.de/nuke/downloads/Beleuchtung.pdf
Anmerkung: Das bedeutet natürlich nicht, dass dann die Tour mit Ziel
Schlüttsiel unmöglich wird. Wir müssten dann nur eine andere Route und einen
anderen Startzeitpunkt wählen.
38.
Frage: Ist
es überhaupt erlaubt, über die Wattflächen des Marschnack und Schweinsrücken zu
paddeln?
Antwort:
Diese Wattflächen westlich
von Langeness werden auf der Seekarte mit „VSG/RSG 01.04-01.10“
gekennzeichnet. Es handelte sich hierbei um „Vogelschutzgebiete“ und
„Robbenschutzgebiete“, die während der Zeit vom 1.4. bis 1.10. – mit Ausnahme
der Fahrwasser - nicht befahren werden dürfen. Die Querung dieser Wattflächen
ist folglich nicht erlaubt (gem. Befahrensverordnung).
Anmerkung: Die Überfahrung der Wattflächen westlich von Langeness, und
zwar: Marschnack und Schweinsrücken, ist jedoch inoffiziell erlaubt. Es ist
wohl noch lt. Befahrensverordnung Vogelschutzgebiet (VSG) und
Robbenschutzgebiet (RSG), aber lt. Nationalparkgesetz ist ein großer Teil
dieser Wattflächen aus der Zone I herausgenommen worden. Außerdem besteht die
Nationalparkverwaltung nicht mehr auf diese VSG/RSG-Bereiche. Stattdessen
wünscht sie sich vielmehr ein entsprechendes RSG südwestlich von Hilligenley.
Letzteres sollte daher unbedingt respektiert werden, auch wenn dieser Wunsch
noch nicht in den Seekarten als RSG-Bereiche eingetragen wurde!
39.
Frage:
Haben wir etwas beim Queren des Fahrwasser der Norderaue zu beachten?
Antwort:
Bei der Querung des
Fahrwassers ist zu beachten, dass es sich hier um ein Fahrwasser handelt, dass
etwas häufiger von – teilweise recht schnellen - Fahrgastschiffen befahren
wird. Daraus leiten sich folgende Fahrregeln
ab, die eigentlich generell bei der Querung eines jeden Fahrwassers beachtet
werden sollten:
Auf diese Weise
erreichten wir nicht nur, dass wir als Kanuten von der Schifffahrt eher
gesehen werden können, sondern auch, dass wir das Fahrwasser schneller
queren und folglich auf der anderen Fahrwasserseite früher ankommen
können. (KVR 10 (c)
(eigentlich nur für Verkehrstrennungsgebiete vorgeschrieben, aber überall
dort zu empfehlen, wo Fahrwasser gerade auch von anderen Schiffen befahren
werden))
|
Zu weiteren Infos hierüber
siehe: è www.kanu.de/nuke/downloads/Fahrregeln.pdf
Fragestellung: Ist es stattdessen möglich von Föhr (West) über Japsand
nach Schlüttsiel zu paddeln?
40.
Frage: Wie
können wir sonst noch am 7.08.05 von Föhr (West) aus nach Schlüttsiel
zurückkehren?
Antwort:
Z.B. könnten wir von Föhr
(West) aus mit ablaufendem Wasser Richtung Japsand (Nordspitze)
(zumindest bis zum südwestlichen Bereich des Schweinsrücken) paddeln,
dort den Tidenkipp abwarten und mit ablaufendem Wasser dann – alternativ über Langeness
oder Hooge – Richtung Schlüttsiel paddeln.
Der 1. Streckenabschnitt
von Föhr (West) – Japsand beträgt 17
km (= max. 3:24 Std. Paddelzeit).
Wir sollten spätestens bei
NW Japsand (≈ NW Hooge – 0:05 h) = 10.17
Uhr (= 8.48 Uhr NW Helgoland + 1:34 h Korrekturfaktor Hooge – 0:05 h) auf
Japsand anlanden und folglich ca. 3:24 Std. früher von Föhr (West) aus starten
= 6.53 Uhr (SA = 5.49 Uhr).
Vernünftiger wäre es jedoch, dann auf Japsand anzulanden, wenn Stromkipp
ist = 4:30 h vor HW Helgoland = 9.55 Uhr.
D.h. wir sollten in Föhr (West) schon um 6.31
Uhr in die Kajaks steigen. Wegen der ablaufenden Strömung, die auf weiten
Teilen der Strecke mit uns läuft, könnten wir, sofern es nicht mit 4 Bft. gegen
an bläst, auch etwas später starten.
Da wir am ersten Tag über
Hooge gepaddelt sind, paddeln wir nun über Langeness.
Der 2. Streckenabschnitt
von Japsand bis Schlüttsiel (über Langeness) beträgt 23 km (= 5:36 Std. Paddelszeit). HW
Schlüttsiel ist um 16.28 Uhr (= 14.25 Uhr HW Helgoland + 2:03 h Korrekturfaktor
Schlüttsiel). Da wir um ca. 9.55 Uhr auf Japsand anlanden, verbleiben uns bis
zu Ankunft in Schlüttsiel 6:33 Std.
Solange kein Gegenwind uns
das Paddeln erschwert, ist wegen des auflaufenden Stroms damit zu rechnen, dass
wir schneller als die angenommen 5 km/h paddeln werden, vermutlich mindestens 8
km/h, sodass wir in ca. 3 Std. Paddelzeit Schlüttsiel erreichen könnten. Das
reicht eigentlich, um noch insgesamt ca. 3 Std. für Pausen auf dem Japsand,
Hilligenley und sogar noch auf Gröde verbringen zu können, sofern
es uns nicht danach drängt, möglichst schnell bei unseren Autos zu sein und
möglichst früh nach Hause zu kommen.
Fragestellung: Könnten wir von Föhr (West) aus auch nach Dagebüll paddeln?
41.
Frage:
Wann müssen wir in Föhr (West) aufbrechen, wenn wir Richtung Dagebüll fahren
wollen? Wo halten wir uns bei Niedrigwasser auf. Wann sind wir frühestens in
Dagebüll, wann müssen wir spätestens in Dagebüll sein?
Antwort:
Statt Richtung
Langeness/Schlüttsiel zu paddeln, könnten wir auch Richtung Fährhafen Dagebüll
fahren. Per Taxi/Anhalter könnten dann die Autos geholt werden, die wir in
Schlüttsiel parken.
Wir müssten mit ablaufenden
Wasser den Prickenweg entlang in Richtung Norderaue paddeln (ca. 9 km).
Achtung
unterwegs ist „Rücksicht“ auf die Seehunde zu nehmen, die bei niedrigem
Wasserstand am Rande des Prickenwegs auf halbem Weg zur Norderaue dort
auf dem Watt lagern. Wir sollten daher einen möglichst großen Abstand zu den
Seehunden halten, anderenfalls gehen sie ins Wasser und den Touristen, die zur
selben Zeit für viel Geld mit einem Fahrgastschiff eine Fahrt zu den
Seehundsbänken unternehmen, vermasseln wir ihr Erlebnis! Das muss nicht sein,
oder?
Am nördlichen Rand der
Norderaue können wir an der Wattkante des Nordmannsgrund den
Tidenkipp abwarten und dann mit auflaufendem Wasser nach Dagebüll
paddeln (ca. 19 km).
Starttermin: spätestens
1:48 Std. vor NW Wittdün:
NW Wittdünn =
10.14 = 8.48 (NW Helgoland) + 1:26 h Korrekturfaktor Wittdün
Start Föhr (West) = 8.24 Uhr = 1.48 Std. vor 10.14 Uhr (NW Wittdün)
Ankunft
Dagebüll (früh) = 10.14 Uhr (NW Wittdün) + 0:30 h (Pause) + 3:48 h = 14.32 Uhr
Ankunft
Dagebüll (spät) = HW Dagebüll = 16.46 Uhr (14.25 (HW Helgoland) + 2:21 h
Korrek.
Da wir an der Wattkante ca.
0:30 Std. Pause machen und anschließend für die 19 km bis Dagebüll ca. 3:48 Std. benötigen, können wir frühestens
4.18 Std. nach NW Wittdün in Dagebüll anlanden = 14.32 Uhr.
Der späteste
Anlandezeitpunkt wäre HW Dagebüll = 16.46
Uhr. Wir hätten dann sogar noch Zeit, um auf Wyk/Föhr einen kurzen
Pausenstopp einlegen zu können.
42.
Frage: Wie
paddeln wir von Föhr (West) aus weiter, wenn es mit 5 Bft. und mehr bläst.
Antwort:
Nun, eine Fahrt hinüber
Richtung Langeness ist nur noch sehr erfahrenen Kanuten anzuraten.
Eine Fahrt Richtung Dagebüll
wäre jedoch teilweise noch möglich, nämlich dicht entlang der Südufers der
Insel Föhr. Zumindest von 2 Std. vor bis 2 Std. nach HW Föhr (Wyk)
ist diese Passage fahrbar. (Mit Hilfe der „Zwölfer-Regel“ lassen sich die
genauen Werte ermitteln!)
Bei westlichem Wind
bekommen wir wohl Probleme mit der Brandung, aber bei einer Kenterung
treiben wir wenigstens ans sichere Land. Wenn ein Paddeln nicht mehr möglich
ist, landen wir an und versuchen per Bootswagen weiter zu kommen, und zwar zum
Fährhafen von Wyk.
Bei nördlichem Wind
paddeln wir – ebenfalls während der Hochwasserphase - im Wind- und
Wellenschutz von Föhr. Bleiben wir ganz dicht am Ufer und halten das
„Luv-Blatt“ möglichst flach, dürften wir Wyk ohne Kenterung erreichen.
Anschließend geht es auf die Fähre und wir setzen nach Dagebüll über
bzw. wir machen eine Halligfahrt per Dampfer (Umsteigen in Wittdün) zurück nach
Schlüttsiel.
Ist den Kanuten eine solche
Tour nicht zumutbar, bleibt einem nichts anderes übrigen, als zu warten, bis
dass der Wind abflaut, bzw. wir rollern gleich per Bootswagen quer über die
Insel bis zum ca. 19 km entfernten Fährhafen Wyk. So etwas habe ich meinen
Kameraden schon einige Male zugemutet. Deshalb ist es so wichtig, einen
intakten & funktionstüchtigen Bootswagen dabei zu haben. Je größer bzw.
breiter die Räder, desto leichter kommen wir voran!
43.
Frage: Im
Westen steht der Leuchtturm „Nordmarsch“.
Was
bedeutet die Kennung: LFl(3)WR.20s 13m 14/11M ?
Antwort;
LFl(3)WR.20s 13m 14/11M:
è Blinkfeuer (Long-Flashing) mit Gruppen von 3 Blinks (je 2 Sek.) mit Weiß/Rot-Sektoren;
Wiederkehr: alle 20 Sek.; in 13 m Höhe; Nenntragweite: Weiß 14 sm / Rot 11 sm.
Zu
weiteren Infos hierüber siehe: è www.kanu.de/nuke/downloads/Befeuerung.pdf
----------------------------------------------------------------------------------------
Aufgabe 8: Ausweichsroute
44.
Frage: Was
machen wir, wenn es am 5.08. im Schüttsiel mit einem 5-6er Wind aus West bläst
und regnet und die Seewetterprognose keine Wetterbesserung verspricht?
Antwort:
Unter solchen Bedingungen
lohnt es sich weder nach Oland noch weiter nach Langeness zu paddeln. Solche
Touren wären wohl machbar, aber recht anstrengend. Außerdem können wir auf den
beiden Halligen bei solchen Wetterverhältnissen kaum etwas unternehmen.
Schließlich kann eine Fahrt hinüber noch Hooge, Amrum bzw. Föhr nicht empfohlen
werden.
45.
Frage:
Bieten sich irgendwelche Alternativtouren an?
Antwort:
Eine Möglichkeit bestände
darin, auf die Ostsee-Seite zu wechseln, d.h. hinüber zur ca. 50 km entfernt
liegenden Schlei zu fahren. Wir könnten nordöstlich neben der Hubbrücke
von Lindaunis einsetzen und am 1. Tag nach Schleimünde (ca. 19 km), am 2. u. 3.
Tag je nach Windrichtung Richtung Eckernförde oder Kiel bzw. Flensburg paddeln.
Bei westlichen bis
nördlichen Winden bieten sich folgende beiden Varianten an:
(a)
Eckernförde (ca. 28 km);
(b)
Richtung Kiel (mit Querung
der Eckernförder Bucht von Langholz nach Surendorf (ca. 6 km)) (z.B. bis Schilksee
= ca. 32 km; bis Kanu-Vereinigung Kiel = ca. 49 km)
Bei westlichen bis
südlichen Winden bietet sich folgende Variante an:
(c) Richtung Flensburg (mit Querung der Geltinger Bucht von
Birk-Nack nach Habernis (ca. 6 km)) (z.B. bis Langballigholz = ca. 34 km; bis
Erster Flensburger Kanu-Klub = ca. 56 km).
Die
in Lindaunis abgestellten Autos könnten per Taxi geholt werden.
----------------------------------------------------------------------------------------
Musteraufgabe mit Lösung:
Dagebüll çè Föhr (Wyk) (5. bzw. 7.08.05)
(Seht
hierzu auch die Einträge in der Touren-Planungstabelle unten.)
46.
Frage: Wie
lange fahren wir im Dagebüller Fahrwassser?
Antwort: Bis Tonne 38; dann fahren wir Kurs West auf das
Süd-Ost-Ende von Föhr; jedoch u.U. per "Seilfähre", da im Fahrwasser
Föhrer Ley der Strom Richtung Süd läuft!
47.
Frage: Wie
lang ist die Strecke und wie viel Zeit benötigen wir etwa?
Antwort: 10 km; ca. 2 Std.
a)
Wann sollten wir am 05.08.05 in Dagebüll frühestens starten?
Antwort: bei HW Dagebüll = HW Helgoland + 2:22 h = 13:16 + 2:21 =
15.37 Uhr
b)
und wann spätestens?
Antwort: Da um 21.15 Sonnenuntergang ist (SU), empfiehlt es sich
daher, 2 1/2 Std. vorher von Dagebüll aus
zu starten, um etwas Reservezeit zu haben = 18.45 Uhr.
c)
Wenn wir das Fahrwasser Föhrer Ley (liegt
direkt östlich vor Föhr) queren, wie stark ist dort der stärkste ablaufende
Strom?
Antwort: 50-70 cm/s (ca. 1 kn - 1,4 kn; ca. 1,8 km/h - 2,6 km/h)
(Merke= 50 cm = 1 kn
d)
Bis wie viel Wind (gemessen in Bft.) könnten wir mit normalen
Küstenkanuwanderern noch paddeln?
Antwort: Bis 4 Bft (Windprognose, dann haben wir noch Reserve, wenn
es 1 Bft. stärker weht; denn ab 5 Bft. können wir mit einem
„Salzwasserschwierigkeitsgrad“ (SSG) = III (5 minus 2) rechnen; weht es gegen
den ablaufenden Strom, kommen wir sogar schon bei 4 Bft. aus West einen SSG =
III heran (4 minus 2 plus 1); Ausnahme: bei östlichem Wind, denn bei Wind mit
Strom ist der Seegang niedriger, z.B. 5 Bft. Ost: SSG = II (5 minus 2 minus 1).
Leider müssen wir jedoch bei Ostwind in der Föhrer Ley mit Kabbelwasser rechnen, da wir dort einen Südstrom
haben, d.h. dann erhöht sich für ca. 1,5 km der SSG = III (5 minus 2).
48.
Frage:
Können wir am Sonntag, 7.08.05 eine Retourtour von Dagebüll nach Föhr (Wyk) und
zurück planen und durchführen? Ermittle die entsprechenden Zeiten für Start und
Ankunft (zur Lösung siehe die unten aufgeführte Tabelle).
Anlage: Tourenplanungstabelle (Musteraufgabe)
|
Küstenkanuwandertour: Nordsee (Dagebüll/Föhr) |
|
Anreise: Freitagnachmittag,
05.08.05, 14.00 Uhr |
|
Beginn: startbereit
15.37 Uhr
Ende: Sonntag, 7.08.05,
spätestens 16.46 Uhr |
|
Springzeit:
5.-8.08.05,
anschließend: Mittzeit: 9.-12.08.05 |
|
Tidenhub in
m: Wasserstandsangaben über NDR 2 (nach den 9- bzw.
22-Uhr-Nachrichten)); Dagebüll:
Mittleres Hochwasser (MHW) = 3,1 m (LAT = 3,7 m); Mittlerer Tidenhub (MTH) =
3,0 m |
|
Sonnenaufgang/-untergang:
5.08.:
SU 21.15 Uhr (Cuxhaven) |
|
wichtige
Hinweise: (wildes Zelten
verboten, daher Beachtung der 1-Std.-Regelung: 1 Std. vor SU aufbauen / nach
SA abbauen) Achtung:
Am Süd-Ost-Ende von Föhr gibt es keine Übernachtungsmöglichkeit! |
Datum |
von: è nach: |
km |
Std. |
Startzeit èAnkunftszeit |
HWZ |
NWZ |
Bemerkungen(z.B. Beginn ein-
bzw. auslfd. Strömung / HW-Helgoland) |
|
5.08.05 |
Dagebüll nach Föhr (Wyk) |
10 |
2 |
15.37 17.37 |
15.37 |
22.23 |
Dagebüll Föhr
(Wyk) aber:
SU 21.15 max.
Südstrom auf Föhrer
Ley = 1-1,4 kn |
|
Retourtour 7.08.05 |
Dagebüll nach Föhr (Wyk) |
10 |
2 |
8.43 10.43 |
4.34 |
10.43 |
|
|
7.08.05 |
Föhr
(Wyk) nach Dagebüll |
10 |
2 |
14.46 ................16.46 |
16.46 |
10.43 |
frühester
Start: 10.43 spätester
Start:14.46 |
Anlage:
Tourenplanungstabelle: Langenesse & Revier
|
Küstenkanuwandertour: Schlüttsiel –
Oland – Gröde - Hooge – Japsand – Hilligenley – Amrum/Kniepsand – Föhr (West)
– Dagebüll |
|
Anreise: 5.08.05
(Ankunft Schlüttsiel: 13.30 Uhr) |
|
Beginn: 5.08.05 um
14.45 (startbereit) Ende: 7.08.05 (ca. 16 Uhr) |
|
Springzeit: 5.-8.08.05
(mit Neumond: 5.08.05); Nippzeit: 13.-16.08.05 |
|
Tidenhub in
m: Wasserstandsangaben über NDR 2 (nach den 9- bzw.
22-Uhr-Nachrichten)); 2,1
m (Amrum-Odde) bis 3,2 m (Schlüttsiel) |
|
Sonnenaufgang:6.08. = 5.48
Uhr / 7.08. = 5.49 Uhr; Sonnenuntergang:
5.08. = 21.15 / 6.08. = 21.13 Uhr |
|
Windvorhersage:
5.08.
= W4 / W4-5; 6.08. = NW 4 / NW 5; 7.08. = W4 |
|
wichtige
Hinweise: (wildes Zelten
verboten, daher Beachtung der 1-Std.-Regelung: 1 Std. vor SU aufbauen / nach
SA abbauen) |
|
wichtige
Ausrüstung: (z.B. seegangs-,
kenter- navigationstüchtiges Kajak / Bootswagen mit großen, breiten Rädern /
Verpflegung & Trinken für die gesamte Tour / Nicosignal am Körper /
Schleppleine / wasserdichte Taschenlampe / kleines Knicklicht / Duck-Tape) |
Datum |
von: è nach: |
km |
Std. |
Startzeit èAnkunftszeit |
HW |
NW |
Bemerkungen(z.B. SK =
Stromkipp = Beginn ein-/auslfd. Strömung) |
|
Freitag: 5.08.05 |
Schlüttsile è Oland |
5 |
1:00 |
15.19 è 16.19 |
15.19 |
22.20 |
frühestens:
14.49 Wasserstandprobleme? |
|
Zelten
im Hafen von Hallig Oland (Kurtaxe beim 2. Haus östlich der Hallig-Gaststätte
bezahlen.) |
|||||||
|
Alternative:
Schlüttsiel
è Oland è Langeness |
|||||||
|
5.08.05 |
Schlüttsiel è Oland |
5 |
1:00 |
14.49 è 15.49 |
15.19 |
|
Stauwasser-Start
= 0.30
h vor HW |
|
|
Oland è
Hilligenley/Langeness |
13 |
2:36 |
16.30 è 19.06 |
|
21.41 |
(30
min. Pause) SU
= 21.13 Uhr |
|
Zelten
im westlich der Warft Hilligenley (Übernachtungsgeld bei der Gaststätte
„Hilligenley“ bezahlen.) |
|||||||
|
Samstag: 6.08.05 |
Oland è Hilligenley |
13 |
2:36 |
5.48
– 7.13 è 8.24-9.49 |
3.44 |
9.49 |
Zeitspanne
für Start SA
= 5.48 Uhr |
|
Alternative:
Oland
è Hooge è Japsand è Langeness
(Gröde wird wg. Zeitmangel ausgelassen!?) |
|||||||
|
6.08.05 |
Oland è Hooge
(Seglerhafen) |
17 |
3:24 |
5.18 è 8:42 (7:18) |
3.44 |
9.49 |
Frühstart (wg.
Strom schneller!?) SA
= 5.48 Uhr |
|
|
Hooge è Japsand
(Nord) |
5 |
1:00 |
7:50 è 8.50
(10.22) |
|
9.44 |
(SK
= 10.22 Uhr) |
|
|
Japsand è Langeness
(Hilligenley) |
7 |
1:24 |
10.22-14.01 è 11.46-15.25 |
15.25 |
(10.22) |
Zeitspanne
für Start (SK
= 3:30-HW Helg.) |
|
Alternative: Japsand è Amrum
(Kniepsand) è Föhr (West) |
|||||||
|
6.08.05 |
Japsand è Amrum
(Kniepsand)(SO) |
7 |
1:24 |
9.07 è 10.31 |
|
(10.22) |
(SK
Norderaue) |
|
|
Amrum
(Kniepsand) è Amrum-Odde |
16 |
4:00 |
11.00 è 15.00 |
15.02 |
(16.22) |
Fahrtzeit
inkl. Pause (SK=2:30+HW
Helg.) |
|
|
Amrum-Odde è Föhr (West) |
2,5 |
0:30 |
15.32 è 16.02 |
15.02 |
|
Wasserstandprobleme? |
|
Biwakieren
auf Föhr (West) (südl. der Strandkörbe / WC am Strandweg) |
|||||||
|
Sonntag: 7.08.05 |
Langeness
(Hilligenley) è Schlüttsiel |
17 |
3:24 |
10.22-
13.04 è 13.46-16.28 |
16.28 |
10.22 |
Zeitspanne
für Start |
|
Alternative: Föhr (West)
è
Langeness/Schlüttsiel) |
|||||||
7.08.05
NO!!! |
Föhr (West) è Tonne 23 |
9
|
1:48
|
1:56
è 3.44 |
3.44 |
|
Wg. SA = 5.49 Uhr nicht
durchführbar! |
|
NO!! |
Tonne 23 è Hilligenley |
7
|
1:24
|
3.44
è 5.089 |
3.46 |
|
nicht
durchführbar! |
Datum |
von: è nach: |
km |
Std. |
Startzeit èAnkunftszeit |
HW |
NW |
Bemerkungen(z.B. SK =
Stromkipp = Beginn ein-/auslfd. Strömung) |
|
Alternative:
Föhr (West) è Japsand è
Langenss è (Gröde?) è
Schlüttsiel) |
|||||||
7.08.05
|
Föhr (West) è Japsand
(Nord) |
17
|
3:24
|
6.31
è 9.55 |
3.23
|
(9.55) 10.17 |
SA = 5.39 Uhr (SK = 4:30-HW Helg.) |
|
|
Japsand è Langeness |
7
|
1:24
|
10.55
è 12.19 |
|
(10.55)
|
(SK = 3:30 HW Helg.) |
|
|
Langeness è Gröde |
12
|
2:12
(1:45) |
12.50
è 15.02
(14.35) |
|
|
(wg. Strom schneller!?) |
|
|
Gröde è Schlüttsiel |
7
|
1:24
|
15.05
è 16.29 |
16.28 |
|
|
|
Alternative: Föhr (West)
è (Wyk/Föhr?)
è Dagebüll |
|||||||
|
7.08.05 |
Föhr
(West) è Wattkante
Norderaue |
9 |
1:48 |
8.26 è 10.14 |
|
10.14 |
=
NW Wittdün |
|
|
Wattkante
(Norderaue) è Wyk/Föhr |
10 |
2:00 |
10.45 è 12.45 |
|
13.51 |
Ausstieg:
SO-Spitze |
|
|
Wyk è Dagebüll |
11 |
2:12 |
14.00 è 16.12 |
16.46 |
|
Ausstieg:
Badestelle |
Haftungsausschluss: Die Teilnahme an dieser Tour erfolgt auf
eigenem Risiko und auf eigene Kosten!
Text: U.Beier
– www.kanu.de/kueste/