09.02.2005
Wasserdichtigkeit von Uhren (Ausrüstung)
In
der YACHT bringt Lars Bolle in dem
Beitrag:
„Mehr als nur
Zeit: Kaufberatung Segler-Uhren“
ein
paar Infos & Tipps über Wasserdichtigkeit, Erkennbarkeit, Bedienung und
Pflege.
Über
die Wasserdichtigkeit ist u.a.
Folgendes zu lesen:
- „Die Dichtigkeitsangaben
(bezogen auf Meter (m) bzw. Atmosphäre (atm)) „sind irreführend; denn sie
suggerieren erreichbare Tauchtiefen, beziehen sich aber auf eine
gleichmäßige statische Belastung. Doch schon beim Sprung von Bord zum
Baden kann durch den Aufprall des Gehäuses auf dem Wasser ein Druck
erreicht werden, der 10 atm übersteigt. Auch beim Tauchen wirken durch die
Armbewegungen zusätzliche Seitenkräfte auf das Gehäuse, welche den
Gesamtdruck deutlich über den tiefenspezifischen Druck hinaus erhöhen.“
- „Um mit
der Uhr am Arm wenigstens abwaschen zu können, sollte sie mindestens bis
50 m wasserresistent sein.“
- „Damit
der Zeitmesser sogar beim Schwimmen, Schnorcheln oder Duschen getragen
werden kann, sollte er bis 100 m geschützt sein.“
- „Das
Wichtigste bei einer Segler-Uhr ist der Erhalt der Dichtigkeit. Das größte
Problem stellt dabei der Batteriewechsel dar. Er sollte nur vom Uhrmacher
durchgeführt werden. Dieser kann auch abschätzen, ob neue Dichtungsringe
nötig sind und sollte die bestehenden bei jeder Inspektion einfetten. Bei
vielen Uhren mit großer theoretischer Tauchtiefe kann die Dichtigkeit nur
gewährleistet werden, wenn sie unter Vakuum verschlossen sind. Die
erforderliche Apparatur haben nicht alle Werkstätten, deshalb muss die Uhr
manchmal zum Hersteller geschickt werden. Fast alle Händler besitzen aber
eine Vakuumglocke, mit der sich meist kostenlos feststellen lässt, ob der
Zeitmesser noch dicht ist.“
Quelle: YACHT, Nr.
4/05, S.82-83 – www.yacht.de