11.12.2006 „Ergo“-Steuerbock von Lettmann
(Ausrüstung)
Auf
der HANSEBOOT zeigte Lettmann schon den Prototyp eines neuen Steuerbocks, der:
Der
Praxisbetrieb wird zeigen, wie häufig diese „elastomeren“ Pedale verbogen
werden können, bis sie mürbe werden und brechen, und ob dieser
Materialermüdungsprozess unabhängig von der Außentemperatur voranschreitet!?
Lettmann
reagiert hiermit auf die Ausrüstung immer mehr britischer und
nordamerikanischer Seekajaks, die seit längerem schon mit Steueranlagen
ausgerüstet werden, dessen Pedale auf die Beinlänge eingestellt werden können,
ohne dass dabei eine Verstellung der Steuerseile erforderlich ist.
Der
Mechanismus vieler britischer und nordamerikanischer Steueranlangen ist dabei
schon so weit entwickelt, dass sogar eine Verstellung der Pedale während der
Fahrt möglich ist. So etwas ist derzeit bei der Befestigung des Steuerbocks auf
einer Mittelschiene noch nicht möglich. Vielmehr ist sogar anzuraten, dass der
Steuerbock gleich nach dem Kauf richtig eingestellt und nicht mehr nachträglich
verstellt werden sollte. Denn nur dann ist die Schiene richtig sauber und
ermöglicht eine rutschfeste Befestigung. Ansonsten verschmutzt die Schiene
schon nach kurzer Zeit so stark, dass bei entsprechender Beinarbeit im Laufe
einer Paddeltour der Steuerbock allmählich nach vorne rutscht, und zwar auch
bei vorheriger Reinigung der Steuerschiene, denn praktisch ist es kaum möglich,
durch entsprechende Reinigung z.B. jeden Sandkorn aus der Schiene zu entfernen.
Aber
auch die britischen und nordamerikanischen Steuerpedale haben einen Nachteil.
Die Pedalerie ist seitlich auf je einer Schiene angebracht, und zwar so, dass
jede Beinbewegung zu einer Steuerbewegung führt. Vorteilhaft sind diese
britischen und nordamerikanischen Steuerpedale daher nur bei Vereins- und
Mietbooten, wo nach jeder Tour die Pedalerie neu auf die Beinlänge einzustellen
ist.
Link: www.lettmann.de