In SEGELN berichten M.Bohmann & G.Sinschek in dem
Beitrag:
„Kälteschutzanzüge: Sprung ins kalte Wasser“
über die Vor- &
Nachteile von 8 verschiedenen Trockenanzügen, die für den Einsatz bei kaltem
Wasser konstruiert wurden.
In Anbetracht dessen dass
bereits eine Wassertemperatur von 16° C, wie etwa durchschnittlich während der
Saison in der Nord- und Ostsee üblich, lebensbedrohlich ist, kann davon
ausgegangen werden, dass bei solchen Temperaturen ohne Rettungsweste und
wasserdichte Bekleidung nach 1 Std. eine im Wasser treibende Person nicht mehr
in der Lage ist, sich über Wasser zu halten. Natürlich tragen viele Faktoren
dazu bei, dass jemand eine lebensgefährliche Unterkühlung überlebt, z.B.
körperliche Verfassung, Körpergewicht, schützendes Fettgewebe, Alkoholkonsum,
Durchhaltewillen, aber die einzige Größe, die die physischen Gesetze der
Auskühlung wirksam hinauszögern kann, ist ein Trockenanzug und - im Falle der
irgendwann eintretenden Ohnmacht - die Rettungsweste.
Wasser soll 25x so schnell
wie Luft die Körperwärme ableiten. Wer da nicht richtig bekleidet ist, hat
schlechte Karten. U.U. erleidet er sofort nach dem Eintauchen ins Wasser einen
Kälteschock, ansonsten wird er irgendwann wegen Unterkühlung handlungsunfähig
und schließlich ohnmächtig werden und dann ertrinken.
SEGELN hat 4
Schwerwetteranzüge getestet und die folgenden 4 Leichtwetteranzüge:
Auf Folgende Aspekte wird
dabei hingewiesen:
Quelle: SEGELN,
Nr. 9/07, S.80-87 – www.segelnmagazin.de
Link:
www.kanu.de/nuke/downloads/Trockenanzug.pdf
www.kanu.de/nuke/downloads/Gefahr-Unterkuehlung.pdf