In der Zeitschrift OUTDOOR
berichtet Frank Wacker in dem
Beitrag:
„Gute Nacht: 16 Dreijahreszeiten Schlafsäcke mit Daunen
und Kunstfasern im Test“
über die Testergebnisse von
je 8 Kunstfaser- bzw. Daunenschlafsäcken.
Die folgenden Kunstfaserschlafsäcke
erhielten das Testurteil „sehr gut“ und wurden mit dem „Outdoor-Kauftipp“
ausgezeichnet:
1,42 kg / 11 Liter / -6°C (ca. 200,- Euro)
1,34 kg / 8 Liter / -4°C (ca. 135,-
Euro)
1,54 kg / 11 Liter / -3°C (ca. 110,- Euro)
Und die folgenden Daunenschlafsäcke
erhielten das Testurteil “sehr gut” und wurden mit dem „Outdoo-Kauftipp“
ausgezeichnet:
0,9 kg / 5 Liter / -7°C (ca. 400,-
Euro)
Hinweis: mit stark wasserabweisendem Nextec-Außenstoff!
1,21 kg / 8 Liter / -6°C (ca. 440,-
Euro)
Hinweis: mit regendichter Außenhülle!
(jedoch:
ohne “Outdoor-Kauftipp”)
0,95 kg / 7 Liter / -10°C (ca. 400,- Euro)
Hinweis: mit stark wasserabweisendem Außenmaterial!
1,18 kg / 7 Liter / -4°C (ca. 280,-
Euro)
Hinweis: mit extrem wasserabweisendem Außenmaterial!
(jedoch:
nur Testurteil „gut“).
Der Vorteil der Daunenschlafsäcke
ist das geringe Packmaß (hier: zwischen 5-8 Liter), das auch beim Küstenkanuwandern
ein entscheidender Pluspunkt sein kann. Ein Nachteil war bislang ihre
Feuchtigkeitsempfindlichkeit, welche u.U. durch weniger
feuchtigkeitsempfindliche Außenmaterialien behoben werden konnte. Ein anderer
Nachteil bleibt jedoch bestehen: Ein Daunenschlafsack muss anschließend doppelt
solange gelüftet werden (ca. 1 Std.) wie ein Kunstfaserschlafsack; außerdem
neigen Daunen zum Verklumpen, sofern sie noch feucht sind; dafür verliert ein
Daunenschlafsack im Laufe der Jahre nicht so schnell an Volumen und somit an
Isolation wie ein Kunstfaserschlafsack.
Der Nachteil der Kunstfaserschlafsäcke
war bislang das größere Packmaß, was gegenwärtig aber nur noch bedingt
zutrifft. So kommt zumindest der Schlafsack „Mountain Hardwear Lamina 20
Regular“ auf 8 Liter, was bei den Daunenschlafsäcken ein durchschnittlicher
Wert wäre. Wer sich also mit einem minimalen Temperaturlimit von -4°C zufrieden
gibt und nur 135,- Euro statt mindestens doppelt so viel ausgeben möchte, für
den dürfte dieser Kunstfaserschlafsack in die engere Wahl kommen.
Was können wir eigentlich
tun, wenn es uns im Schlafsack zu kalt ist. F.Wacker gibt die folgenden
Empfehlungen:
Quelle: OUTDOOR,
Nr. 9/07, S.90-97 – www.outdoor-magazin.com