In OUTDOORT berichtet Frank Wacker in dem Beitrag
„Basislager Himmelbett“
über einen Test, bei dem 8
Isomatten untersucht wurden.
Zwei Isomatten enthielt
keinen Schaumkern, sondern eine Isolierung aus Kunstfasern:
Gewicht:
1.160 g (inkl. Pumpsack)
Liegefläche:
190x60 cm
Dicke:
7 cm
Packmaß:
10,4 Liter
Temperaturbereich:
bis –17° C
Gewicht:
960 g
Liegefläche:
180x46 cm
Dicke:
9 cm
Packmaß:
5,5 Liter
Temperaturbereich:
bis 0° C
Um einen Überblick zu bekommen,
wie weit der Temperaturbereich der übrigen schaumstoffgefüllten Isomatten
reicht, sollen die Daten der übrigen Matten kurz aufgeführt werden.
Gewicht: 720 g; Dicke: 3 cm; Packmaß: 4,4 Liter;
Temperatur: bis -5° C
Gewicht: 480 g; Dicke: 3 cm; Packmaß: 3,5 Liter;
Temperatur: bis -5° C
Gewicht: 1.200 g; Dicke: 3,8 cm; Packmaß: 7,4 Liter;
Temperatur: bis –13° C
Gewicht: 900 g; Dicke: 4 cm; Packmaß: 6 Liter;
Temperatur: bis -8° C
Gewicht: 710 g; Dicke: 4 cm; Packmaß: 5,8 Liter;
Temperatur: bis+5° C
Gewicht: 1.070 g; Dicke: 5 cm; Packmaß: 7,7 Liter;
Temperatur: bis -18° C
Wer Wert auf etwas
Liegekomfort legt, aber keine allzu großen Probleme hat, das Ausrüstungsgewicht
zu transportieren (z.B. trifft das weitgehend dort zu, wo das Gepäck in einem
Kajak verstaut wird), sollte sich eigentlich für jene Matten entscheiden, die
mit Kunstfasern gefüllt sind (Exped bietet sogar Isomatten mit Daunenfüllung
an). Das Modell von Exped wird zum „Test-Sieger“ erklärt. Dem Modell von Mammut
dagegen mangelt es wohl an der nötigen Isolierung. Der Temperaturbereich reicht
bloß hinunter bis 0° C, aber das genügt wohl nur während der Sommermonate.
Anmerkung:
Ich selber besitze eine
solche Mammut D-Lux Pump Mat. Mitte Mai benutzte ich sie bei Touren
entlang der ost-schwedischen Küste. Dabei vermisste ich selber die nötige
Kälteisolierung. Als ich die Matte mal gegen das Licht hielt, konnte ich
feststellen, dass sich in der Matte lediglich ein ganz dünner Kunstfaserstoff
befindet, der anscheinend nicht für die nötige Isolierung sorgen kann. Außerdem
scheinen mir die einzelnen Luftkammern nicht stabil genug zu sein; denn als ich
mich mal etwas flotter auf die Matte legte, platzten die Nähte einiger
Luftkammern auf. Vorteilhaft im Vergleich zu Exped-Matte fand ich lediglich die
im Kopfkissen integrierte Pumpe: Das Kopfkissen ist nur nieder zu drücken und
schon strömt Luft in die Matte. Gepumpt werden kann dabei auch in niedrigen und
kurzen Zelten. Dennoch muss sich an dieses Pumpen wieder gewöhnt werden,
insbesondere dann, wenn wir schon längere Zeit Thermarestmatten & Co.
verwendet haben.
Die Exped Synmat 7 DLX
kenne ich selber nicht, wohl aber ein vergleichbares Modell von Exped mit
Daunenfüllung. Diese Matte isolierte sehr gut. Leider wird ein Außenmaterial
eingesetzt, welches relativ laut ist. Jede Bewegung auf der Matte führt dazu,
dass die Zeltnachbarn des
Quelle: OUTDOOR,
Nr. 12/07, S.54-55 – www.outdoor-magazin.com