In OUTDOOR berichtet B.Gnielka in dem Beitrag:
„Hausgemacht: 20 Zelte im Test“
über die Eigenschaften von
je 10 Trekking-Zelte sowie Leichtgewichts-Zelte.
Beim Test wurden u.a. die
folgenden Kriterien beachtet:
Für das Küstenkanuwandern
stellen insbesondere die Windempfindlichkeit und das Packvolumen (in Bezug auf
die Nutzfläche) eine zentrale Eigenschaftsgröße dar.
Was die Windstabilität betrifft , sind die folgenden Trekking-Zelte hervorzuheben, da sie bis über 100 km/h (!)
(= 10 Bft. und mehr) Wind aushielten:
Packvolumen:
11 Liter bei 3,6 qm Nutzfläche (+ 2,1 qm Apsis)
Packvolumen:
10 Liter bei 2,2 qm Nutzfläche (+ 1,8 qm Apsis)
Packvolumen:
11 Liter bei 2,6 qm Nutzfläche (+ 1,5 qm Apsis)
Demgegenüber waren die folgenden
Trekking-Zelte recht windempfindlich:
Die Leichtgewicht-Zelte schnitten etwas besser ab. Windböen bis
100 km/h (= 10 Bft.) hielten jedoch nur die beiden folgenden Zelte aus:
Packvolumen:
10 Liter bei 2,8 qm Nutzfläche (+ 1,6 qm Apsis)
(Hinweis:
Es handelt sich um ein atmungsaktives „Einwandzelt“.)
Packvolumen:
9 Liter bei 1,9 qm Nutzfläche (+ 1,4 qm Apsis)
Die übrigen Leicht-Zelte von
Eureka, Fjällräven, Jack Wolfskin, Nordisk, Robens, Salewa, Vango und Vaude
waren aber auch nicht so schlecht. Immerhin hielten sie Windböen zwischen 70
und 90 km/h (ca. 8-9 Bft.) aus.
Übrigens, für die Prüfung
der Sturmfestigkeit baute OUTDOOR alle Zelte vor der 450 PS starken
Windmaschine der Firma Oase auf: Die Trekkingzelte mit der ungünstigsten Seite
zum Wind, da der Wind auch mal drehen kann, und die Leichtzelte mit dem Eingang
zur windabgewandten Seite.
Quelle:
OUTDOOR, Nr. 7/08, S.134-144 – www.outdoor-magazin.com