Seit Kurzem wird auf das folgende Satelliten gestützte Signalgerät
angeboten:
Größe:
11,1x6,9x4,4 cm
Gewicht:
209 g
wasserdicht:
bis zu 30 Min. bis 1 m (schwimmfähig);
stoßfest:
Falltest bestanden (2x von 1 m Höhe);
Abdeckung:
soll dem Globalstar-System entsprechen;
Batteriedauer:
ca. 14 Tage bei eingeschalteter Trackingfunktion;
7 Tage durchgehend im
Notfallmodus;
ca. 1.900 Nachrichten
(SPOTcheck okay);
Preis:
ca. 200,- Euro
Es handelt sich hierbei um
eine Art Mischung von Seenotbake (mit integriertem GPS-Modul) und
Trackaufzeichnungsgerät, die Folgendes leisten kann:
a) Das Notfallcenter nimmt Kontakt mit einer vom
Besitzer des Geräts angegebenen Rückruf-Nr. bzw. eMail-Adresse auf, um zu
prüfen, ob es sich wirklich um einen Notruf handelt.
b) Einsatzkräfte werden über den Notfall und die
aktuelle Position des Notfalles informiert.
Die gewünschten
Informationen können per Tastendruck aktiviert werden. Sie werden per Satellit
an die SPOT-Zentrale weitergeleitet. Dieser Informationsdienst ist nicht
kostenlos. Neben dem Gerätepreis von ca. 200,- Euro fallen noch folgende Kosten
jährlich an:
Grundpreis: 89,- Euro/Jahr, sofern Notfall-, Hilfe- und
OK-Meldungen ausgestrahlt und verwaltet werden sollen;
Tracking: 39,- Euro/Jahr, sofern die Route aufgezeichnet
werden soll.
Der SPOT-Messenger hat etwa
die Größe der bislang erhältlichen Handteller großen Seenotbaken. Leider
ermöglicht es keinen Feedback, d.h. es zeigt nicht an,
wenn eine Nachricht (SOS, Help, OK) nicht angekommen ist. Außerdem ist der
Empfang der Signale nicht weltweit gesichert. Auf alle Fälle können die
SPOT-Signale u.a. in Nordamerika (ohne Alaska), Mittelamerika, Europa,
Nordafrika, Australien, Japan) empfangen werden.
Text: U.Beier
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