03.09.2002 Erste Hilfe: Atemspende
(Gesundheit)
In KANU-MAGAZIN ist Teil 4 "Die
Atemspende" der von Dr. med. Horst Hohn und Facharzt Magnus Stein
verfassten Serie zur "Ersten Hilfe" erschienen. (Zur
"Herzdruckmassage" siehe Teil 3 in: KANU-MAGAZIN, Nr. 5/02, S.46-47.)
U.a. ist Folgendes zu lesen:
"Bislang galt der Beatmung bei der
Reanimation höchste Priorität. Das hat sich jedoch geändert, weil die Erfahrung
lehrt, dass ein Laie sie nur selten effektiv durchführt. Die Druckmassage
(siehe Teil 3) ist absolut vorrangig. Dennoch: Optimale Überlebenschancen
bietet nur das Reanimations-Team, das neben der Massage auch eine Beatmung
durchführt. ... (denn) Sauerstoffmangel im Gehirn führt nach sieben Minuten
Atemstillstand zu Schäden, nach 15 Minuten tritt der Gehirntod ein (bei
Unterkühlung langsamer)."
Esmarcher Handgriff: "Vor der Mund-zu-Nase-Beatmung wird der Kopf
vorsichtig überstreckt, gleichzeitig der Unterkiefer nach vorne und oben
geschoben. Dadurch werden Mundboden und Zunge stramm gehalten, sodass die
Atemwege nicht verlegt werden können. Bei der Beatmung muss dieser Griff
ständig gehalten werden, wenn die Zunge nicht mehr zurückfallen soll. Passiert
das dennoch, so merkt der Beatmer schnell, dass er keine Luft mehr einblasen
kann."
Quelle: KANU-MAGAZIN, Nr. 6/02, S.40-41 - www.kanumagazin.de
Bezug: Die Anweisungen über den "Notfallcheck" können wasserfest und
handlich eingeschweißt gegen frankierten und adressierten Ruckumschlag
angefordert werden bei: KANUmagazin, Mittlerer Lech 39, 86150 Augsburg.