14.05.2003 "How to shit?"
(Gesundheit)
Im us-amerikanischen SEA KAYAKER macht Jim
Shaffer in dem Beitrag:
It's a Wrap! An Innovative Methode for
Human Waste Disposal
einen Vorschlag, wie Kanuten ihre
Exkrementen "entsorgen" könnten, um die Natur weniger zu belasten:
Täglich In Zeitungspapier einwickeln und einzelnen in einem Gefrierbeutel
verpacken, anschließend in einen größeren Sack sammeln, um später alles in
einer ordentlichen Toilettenanlage zu entsorgen.
Nun, noch ist es m.E. in Europa nicht so
weit, sich so zu verhalten. Aber wenn z.B. die schwedischen Schären in den
Sommermonaten weiterhin so "total verschissen" sind (lt. des Berichts
eines Kanuten, der sich dort zusammen mit anderen Sportbootfahrern aufgehalten
hat), dann brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn auch bei uns irgendwann amerikanische
Verhältnisse gefordert werden. Also immer fleißig die auf den Inseln
angebotenen Toilettenanlagen nutzen und wenn sie so schnell nicht erreichbar
sind, nicht jeden "Haufen" so anlegen, dass schon von weitem einem
die "Toilettenpapierfahne" entgegen weht. Was spricht eigentlich
gegen "kontrolliertes Abfackeln"?
Übrigens, in Nordamerika hat sich regelrecht
eine Philosophie des "Leave No Trace" (LNT) entwickelt. Aber auch in
Deutschland gibt es schon Literatur zu diesem Thema.
Quelle: SEA KAYAKER, No. 2/03, S.48-49 - www.seakayakermag.com
Literatur: K.Meyer: How to shit in the Woods
("Outdoor-Handbuch"). 2000