19.04.2004
Hautkrebs & Sonnenschein (Gesundheit)
Die
Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e.V. gibt eine Homepage zum
Thema „Sonne und Haut“ heraus. Besonders informativ sind die Seiten zur „Früherkennung“:
- Risikofaktoren
- Pigmentcheck
(mit Fotos)
- Hautkrebsarten
(mit Fotos)
sowie
die Herausarbeitung von „10
Sonnenregeln“, die entsprechend angepasst aufs Küstenkanuwandern wie folgt
lauten:
- Meiden
Sie Sonne in der Mittagszeit.
- Geben Sie
Ihrer Haut Zeit, sich an die Sonne zu gewöhnen.
- Tragen
Sie in der Sonne auf jeden Fall eine Kopfbedeckung und immer
sonnendichte Kleidung mit einem UV-Protektionsfaktor (UPF) von
mindestens 30.
- Cremen
Sie alle unbedeckten Körperstellen mit Sonnenschutzmittel ein.
Tragen Sie die Sonnencreme eine halbe Stunde vor dem Start auf,
damit sie ihre Wirkung voll entfalten kann, und zwar auch dann, wenn keine
Sonnen scheint; denn die UV-Strahlen werden nicht von den Wolken
abgehalten.
- Erneuern Sie
Ihren Sonnenschutz mehrmals täglich, möglichst während jeder
Paddelpause, da Schweiß und Wasserspritzer den Sonnenschutz
beeinträchtigen können. Aber Achtung: Nachcremen verlängert nicht die
Schutzwirkung.
- Verwenden
Sie beim Wassersport nur wasserfeste Sonnencreme. Tragen Sie die
Creme während einer Pause bzw. nach dem Abtrocknen nochmals auf.
- Achten
Sie bei Medikamenten auf Nebenwirkungen in der Sonne.
- Verzichten
Sie in der Sonne auf Deodorants und Parfüms. So vermeiden
Sie unschöne Pigmentflecken.
- Gehen Sie
mit Kindern in den ersten Jahren grundsätzlich nicht in die Sonne. Und
später nur mit sonnendichter Kleidung und hohem Lichtschutzfaktor.
- Bräunen
Sie Ihre Haut besser nicht im Solarium vor. Noch
mehr UV-Strahlung schadet der Haut und lässt sie schneller altern.
Leider
fehlen Infos:
- über
besonders geeignete Sonnencreme und welcher Schutzfaktor auf
dem Meer empfehlenswert ist. Ich persönlich habe keine Sonnenprobleme
mehr, seitdem ich von der Firma La Roche-Posay die folgende Creme benutze:
„Anthelios W Gel“ (SPF 40) (Highly water resistant, ohne Parfüm und
Konservierungsstoffe);
- zum
richtigen Lippenschutz. Ich persönlich verwende die bei
Gletschertouren gebräuchliche Lippencreme „Labiosan N“;
- zur
richtigen Kopfbedeckung; denn gerade auf dem Meer ist es wichtig, dass
auch die Augen vor zu starker Sonnenblendung geschützt werden. Bewährt
haben sich hier die Baseballkappe, deren Sonnenschutzschild unten
dunkel eingefärbt, um die Blendung durch Sonnenstrahlen und
Sonnenreflektionen zu dämpfen;
- zum
Augenschutz, hier: Sonnenbrille; denn allzu starke
Sonnenbestrahlung kann eine Bindehautentzündung (hier: „Schneeblindheit“)
auslösen bzw. die Augennetzhaut schädigen.
Link: www.unserehaut.de