In der YACHT, Nr. 1/05
erschien von Prof. Dr. med. Reinhard
Jarisch der Beitrag:
„Das Ende des Übels: Seekrankheit“
über den auf der
DKV-Homepage berichtete wurde:
è
www.kanu.de/nuke/downloads/Seekrankheit.pdf
In dem Beitrag vertrat R.Jarisch die These, dass Vitamin C
dazu geeignet ist, den Ausbruch der Seekrankheit hinauszuzögern, zu mildern
bzw. gar zu verhindern.
In der YACHT, Nr. 16/08,
wird nun unter dem Titel:
„Gar nicht übel:
Die Ergebnisse der ersten Praxisstudie zur
Seekrankheit liegen vor. Professor Reinhard Jarisch erklärt, warum Vitamin C
dagegen hilft – auch wenn der eindeutige Beweis „hauchdünn“ verfehlt wurde.“
ein Interview mit R.Jarisch veröffentlicht. Das Resultat
der Studie lautet:
R.Jarisch empfiehlt jedem,
der unter Seekrankheit leidet, mal auszuprobieren, ab 1 Woche vor Tourenbeginn
1 bis 2 Gramm Vitamin C pro Tag zu sich zu nehmen. Wem das hilft, ist es die
bessere Alternative zu den mit stärkeren Nebenwirkungen verbundenen
Medikamenten.
Ansonsten hat er erkannt,
dass „Histamin“ der Auslöser für Seekrankheit (= „Kineteose“) ist. Deshalb
empfiehlt er weiterhin, ab 1 Woche vor Tourenbeginn nur Getränke und
Lebensmittel zu sich zu nehmen, die über weniger „Histamin“ verfügen, z.B.
Kochwurst (Leberwurst) statt Rohwurst (Salami) und Schinken; Streich- oder
Butterkäse statt länger gereiften Hartkäse; frischen Fisch statt geräucherten
Fischer oder Fischkonserven; Weiß- statt Rotwein; normales Bier statt
Weizenbier; problematisches Gemüsesorten (= Sauerkraut, Spinat, Tomaten,
Erdbeeren, Bananen, Walnüsse); problematische Backwaren (= hefehaltige
Produkte).
Quelle: YACHT,
Nr. 16/08, S.22-27 – www.yacht.de