30.11.2004
Ningaloo-Riff und Korallenschutz
(Australien) (Natur)
In
einer Pressemitteilung des WWF wird ein Beschluss Australiens begrüßt, ein
Drittel des Ningaloo-Riffs streng zu schützen:
„34 Prozent
des Ningaloo-Riff-Meeresschutzparks wird demnach als strenges Schutzgebiet für
menschliche Aktivitäten fast komplett geschlossen werden. Der neue Schutzplan
erlaubt Freizeitfischern zugleich, ihr Hobby weiterhin in den übrigen zwei
Dritteln des Parks auszuüben. Dieser Beschluss folgt auf ein ähnliches Programm
zum Schutz des Great Barrier Riffs, das Anfang Juli 2004 in Kraft trat.
„Australien
zeigt sich mit dieser Entscheidung als Vorreiter für ein kluges Miteinander von
Schützen und Nützen mariner Ökosysteme. Schutzgebiete bieten eine
hervorragende Möglichkeit, die Bedürfnisse von Mensch und Natur in Einklang zu
bringen“, sagt Stefanie Schmidt, Referentin für Fischerei des WWF.
Ningaloo ist
ein faszinierendes, fragiles Korallenriff, das sich fast 300 km entlang der
abgelegenen westlichen Küste Australiens entlang streckt. Es ist eines der
längsten Korallenriffe der Welt und beherbergt viele bedrohte Arten wie
Schildkröten, Dugongs (Seekühe), Wale und Walhaie. Bislang waren nicht einmal
10 Prozent des Riffs streng geschützt und der Meeresschutzpark umfasste nicht
das gesamte Riff.
Die aktuelle
Entscheidung der westaustralischen Regierung ist das Ergebnis einer konstanten
und konzentrierten Lobbyarbeit des WWF und seiner „Save Ningaloo“-Kampagnepartner
im Schulterschluss mit der lokalen Bevölkerung und weltweit führenden
Korallenexperten …“
Quelle:
WWF-Pressemitteilung v. 30.11.04
Link: www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02230/druck.html