In den USA ist – fast –
alles anders. Da z.B. die Küste dort überwiegend in privater Hand ist und das
„Jedermannsrecht“, welches für Schweden, aber auch bedingt für
Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, so typisch ist, unbekannt ist,
haben sich mehr oder weniger gemeinnützige (?) Vereinigungen gebildet, die so
genannte „Trails“ einrichten und mit privaten bzw. kommunalen Grundbesitzern
entlang eines solchen Trails Betretungs- und Übernachtungsrechte vereinbaren,
die insbesondere von den Mitgliedern dieser Vereinigungen, die mit Kanu,
Segelboot aber auch Motorboot anreisen können, in Anspruch genommen werden
dürfen, sofern sie sich an besonderen Verhaltensvorschriften halten (hier:
„Leave No Trace“ – www.lnt.org ), hierzu
gehört u.a., dass:
Zu einer solchen Vereinigung
zählt die „Maine Island Trail Association“ (MITA). Sie hat an der dem State Maine
zuzurechnenden Küstenstreifen einen ca. 560 km langen Trail eingerichtet, der
von Cape Porpoise Harbour bis zur Machias Bay reicht. Unterwegs wurden über 150
Plätze auf Inseln oder dem zugehörigen Festland vereinbart, auf denen pausiert
oder übernachtete werden darf. Eine Skizze dieses Trails kann der MITA-Homepage
entnommen werden:
è
www.mita.org/trailflash.html
Die MITA wurde Ende der 70er
Jahre gegründet und errichtete den ersten Wasserwandertrail in den USA. Ihr
Trail führt an über 1.300 Inseln (je nach Definition können auch 5.000 Inseln
gezählt werden) entlang und wird von über 300 Freiwilligen betreut. Die MITA
hat um die 4.000 Mitglieder. Weitere Infos über die MITA und wie man Mitglied
wird (Mitgliedsbeitrag: 45,- US-$/Jahr), finden wir ebenfalls auf ihrer
Homepage.
Quelle:
SEA-KAYAKER-NEWSLETTER (Oct. 2007) – www.seakayakermag.com