19.07.2006 Neon-Stopp Spiekeroog – Roter Sand –
Horumersiel (Revier/Inland)
Im
SEEKAJAK berichtet Michael Kujawa in
dem Beitrag:
„Der etwas andere Weg zum
Zeltplatz Spiekeroog.
Oder – Spiekeroog – Roter
Sand – Horumersiel mit nur einer Tide“
über
eine Tour, die zunächst von Horumersiel (Wangersiel) nach Spiekeroog
(Zeltplatz) und danach wieder retour führte. Folgende beiden Etappen sind dabei
von allgemeinem Interesse:
Gestartet werden sollte frühestens ca. 0:30 h vor HW Wangersiel
und angelandet spätestens ca. 1:00 h nach NW Spiekeroog. Sofern diese Strecke
am 25.5.06 (Himmelfahrt) gepaddelt wurde, gelten dafür die folgenden Zeiten:
Startzeit = 11.22 Uhr
Anlandezeit = 18.36 Uhr.
D.h. M.Kujawa hatte ca. 7:14 h Zeit, um die 35 km
lange Strecke zurückzulegen, was ca. 4,8 km/h (2,6 kn)
Durchschnittsgeschwindigkeit entspricht.
Gestartet werden sollte frühestens ca. 1:00 h vor NW
Spiekeroog und angelandet spätestens ca. 0:30 h nach HW Wangersiel. Da diese
Strecke am 27.5.06 (Samstag) gepaddelt wurde, gelten dafür die folgenden
Zeiten:
Startzeit = 5.57 Uhr
Anlandezeit = 14.02 Uhr.
D.h. M.Kujawa hatte ca. 8:05 h Zeit, um die 55 km
lange Strecke zurückzulegen, was ca. 6,8 km/h (3,7 kn) entspricht.
Wenn
der Wind das zulässt, müsste ein erfahrener und leistungsstarke
Küstenkanuwanderer nicht nur die Hin-, sondern auch die Rücktour schaffen. Auf
der Hinfahrt sollte es mit 5 Bft. aus West geweht haben und auf der Rücktour
zunächst schwach umlaufend und am Ende mit 4 Bft. aus West bis Südwest.
Insbesondere bei der Rückfahrt konnte mit starker Stromunterstützung gerechnet
werden, was sich aber als problematisch herausstellte, als kurz vor Roter Sand
gegen den Strom gepaddelt werden musste und auf der Strecke Roter Sand –
Horumersiel der Wind gegen den Strom wehte.
Übrigens,
die Rücktour startete M.Kujawa um 5.40 Uhr. Den Leuchtturm Roter Sand erreichte
er um 9.40 Uhr und Horumersiel um 13.20 Uhr. Unterwegs hatte er weitab von
Spiekeroog und Wangerooge am Harleriff mit Brandung, kurz vor dem Leuchtturm
Roter Sand mit starkem südlichen Strom und „gigantischen Wellen“ und danach mit
einem 4er Gegenwind und 1-2 m Welle, kurzzeitig auch mit Brandung zu kämpfen. In
der Tat eine Tour, die nur was für Experten ist.
Quelle:
SEEKAJAK, Nr. 102/06, S.26-27 – www.salzwasserunion.de