In KANU SPORT berichtet Siegfried Fuß in dem Beitrag:
„Von Flensburg nach Eckernförder: eine
Ostsee-Kajakfahrt“
über eine Tour entlang der
Ostseeküste ab Kilometer Null bis Kilometer 92.
Gestartet wurde beim Ersten
Flensburger Kanu-Klub (EFKK). Zur Orientierung dienten die Generalkarte
(1:200.000) und die „Rad Tourenkarte des Carto Travel Verlages“, Blatt Nr. 2)
(1:100.000) (GPS-geeignet). Dem Beitrag ist eine Kartenskizze beigefügt, dem die
Übernachtungsmöglichkeiten auf Zeltplätzen entnommen werden kann.
Dass es sich bei der Tour um
eine echte Küstentour mit all den dafür typischen Gewässerbedingungen handelte,
die auch noch Kanuten, die schon tausende Kilometer auf der Nord- und Ostsee gepaddelt
waren, in „Verlegenheit“ bringen konnte, zeigte der letzte Fahrtentag vor
Eckernförde. Es blies mit 5 Bft. aus Ost. Die Brandung war ca. 1 m hoch. Bei
der Durchfahrung der Brecher wurde die Aufblasautomatik der Rettungsweste
ausgelöst. Erstaunlich, dass das nicht schon früher passierte; denn zumindest
im Sommer sollte man diese Aufblasautomatik abschalten, da ist die
Wahrscheinlichkeit, einen Kälteschock zu erleiden, eher gering. D.h. nach einer
Kenterung bleibt immer noch Zeit, den Auslösemechanismus zum Aufblasen des
Schwimmkörpers der Rettungswest mit Hilfe einer CO2-Patrone per Handzug zu
betätigen. Übrigens, ich habe schon erlebt, dass es beim Starten ein
20-cm-Brecher schaffte, soweit in die Rettungsweste eines Kanuten vorzudringen,
dass sich seine „Auslösetablette“ auflöste und somit die Aufblasautomatik
auslöste.
Quelle: KANU
SPORT, Nr. 12/08, S.24-27 – www.kanu.de