03.04.2009 Fischland – Darß
– Zingst – Hiddensee – Rügen (Revier/Inland)
In
KANU SPORT berichtet Detlef Bobenhausen
in dem Beitrag:
„Kanutour zu den
Störtebeker-Festspielen auf Rügen“
von
einer 136 km langen Tour auf „Störtebekers Spuren“ durch die Boddengewässer der
Ostsee.
Gestartet
wurde vom Hafen Dierhagen-Dorf (Fischland). Die Tour führte dann über Born (Darß), dem Hafen von Dabitz
(Grabow-Bodden), zum Hafen von Barhöft. Nach der
Umfahrung der naturgeschützten Flachwasserbereiche südlich von Hiddensee wird
der Campingplatz von Schaprode (Rügen) angesteuert.
Nach einer kombinierten Dampfer/Fahrradfahrt auf Hiddensee, die
Gewässerbedingungen hatten ein Paddeln nicht erlaubt, ging es dann in die
inneren Boddengewässern von Rügen (Rassower Strom – Breeger Bodden – Große Jasmunder
Bodden) Richtung dem praktisch für Kanuten unerreichbaren Campingplatz Groß Banzelvitz. Am letzten Tag führte an Ralswiek
(dem Ort der Störtebeker-Festspiele) vorbei zum etwas beschwerlich erreichbaren
Campingplatz („Störtebeker Camp“) von Lietzow.
Den
krönenden Abschluss bildete der Besuch der Störtebeker-Festspiele. Der von Detlef Bobenhausen geschriebene
Touren-Bericht bereitete den Leser „Absatz für Absatz“ darauf vor; denn am Ende
seines Berichts hat der Leser nicht nur etwas über den Tourenverlauf
geschrieben, sondern auch etwas über Klaus Störtebeker, den alten Saufkopf (?)
(Störtebeker = Stürz den Becher), Pirat, Vitalienbruder
(Lebensmittelversorger) und Likedeeler (Gleichteiler)
erzählt.
Navigiert
wurde nach dem Tourenatlas-Wasserwandern Nr. 6 (Mecklenburg-Vorpommern), hrsg.
vom Jübermann-Verlag. Der Tourenbericht selber
enthält eine übersichtliche Karte und wichtige Kurz-Infos über das Revier,
Paddeletappen, Autorückholung, Übernachtungsmöglichkeiten und Kartenmaterial.
Quelle: KANU SPORT, Nr. 4/09,
S.16-20 – www.kanu.de